Küste bei Havanna  Uferlandschaft östlich von Havanna. Havanna selbst liegt innerhalb einer landschaftlich wenig reizvollen Ebene Küste bei Havanna  Manchmal ist ein Strand kein Strand: Das Ufer hier besteht aus unangenehm scharfkantigen Fels Mangroven auf Cajo Levisa  Etwa 130 km westlich von Havanna im Golf von Mexiko liegt die kleine Insel Cayo Levisa. Die Südseite der Insel ist von einem für Kuba typischen Mangrovenwald bedeckt Kiefern Cayo Levisa  Am Nordufer bilden Kiefern die Vegetation (jedenfalls dort, wo sich kein Sandstrand befindet)
Strand Cayo Levisa  Und: Sonnenuntergang über dem Golf von Mexiko Überfahrt  Auf die Insel und von der Insel weg gelangt man ausschließlich durch eine ca. 20 min Fahrt mit der Triton, einer Yacht, welche für die ca. 3 km deswegen so lange braucht, weil von zwei Maschinen nur noch eine funktioniert, wie der Skipper bedauernd erzählt Sonnenaufgang über Pinar del Río  Sensationell hingegen: Sonnenaufgang über der Provinz Pinar del Río Palmen  in Pinar del Río  Pinar del Río heißt eine Provinz ca. 130 km westlich von Havanna
Pinar del Río  Die Landschaft wird von den teils schroffen, teils hügeligen Cordillera de Guaniguanico dominiert Pinar del Río  Die Vegetation wird durch Kiefern und Königspalmen geprägt, es findet sich eine reizvolle Mischung aus Natur- und Kulturlandschaft Höhle bei Viñales  Die Karstlandschaft ist voller Höhlen, einige kann man besichtigen Viñales  Mitten in der Provinz liegt das kleine Örtchen Viñales, das Zentrum des Tourismus in der Provinz. Hier ist von Ärmlichkeit, die man in Kuba allenthalben findet, wenig zu sehen. Im Bild ein für das Städtchen typisches Wohnhaus
Viñales  Die kleine Stadt ist vom Tourismus geprägt. Zahlreiche kleine, nicht staatliche Restaurants bieten preiswertes Essen und Cocktails an. Essen kostet hier etwas mehr als die Hälfte des Betrages, den die Betreiber der Casa Particulares für ein Abendessen möchten (meist 10$). Das Essen ist, wie meist in Kuba, anständig, aber kulinarisch wenig reizvoll (Reis mit oder ohne schwarze Bohnen, etwa ungewürztes Gemüse oder Gemüse aus der Dose, wahlweise Schwein oder Fisch). Viñales  Das Stadtzentrum ist sehr belebt und ein Knotenpunkt für den öffentlichen Transport. Dieser wird nicht nur mit Bussen bewerkstelligt, LKWs (wie hier zu sehen) bilden das eigentliche Rückrat für die normale Bevölkerung Viñales  Das ganze dürfte wenig bequem sein, erfüllt aber seinen Zweck Valle de Viñales  Das Tal von Viñales ist ein beliebtes Ausflugsgebiet
Valle de Viñales  Die Ausflüge gibt es zu Fuß oder auf dem Pferd. Ohne Führer (Guía) darf das Tal nicht betreten werden. Treffen die Führer auf Touristen ohne offizielle Begleitung, reagieren sie sehr besorgt und fürsorglich. Nicht dass den wertvollen Touristen etwas zustösst. Catastrofe! Maria  ..unsere Führerin Maria nahm 15 € pro Stunde. Dafür spulte sie leiernd und auf englisch interessantes über Flora und Fauna innerhalb des Valle (Tal) de Viñales herunter. Später erfuhren wir in qurligem und lebhaftem Spanisch viel über das Landleben auf Cuba und auch perönliches, z. Bsp. dass Sie durch die Devisen zu den wohlhabenden Personen der Stadt gehörte und sie sich dadurch viele Errungenschaften wie Kühlschrank etc. leisten könne, die Leuten ohne Devisen in der Regel unzugänglich sein. Zigarren  Pinar del Río ist die Tabakprovinz von Kuba, 80% des kubanischen  Tabaks werden hier angebaut. Publikumswirksam findet hier für Besucher eine Zigarrenproduktions-Show statt, in der Hoffnung auf reichlich Trinkgeld Valle de Viñales  Außer Tabak gibt es noch Viehzucht und den Abau von Zucker und Früchten. Die Landwirtschaft ist wenig technisiert und dementsprechend harte Arbeit. Dabei gehören Rinder grundsätzlich dem Staat, Schweine darf der Bauer für sich selbst behalten oder auf eigene Rechnung verkaufen
Valle de Viñales  Das Tal von Viñales liegt innerhalb der Sierra de los Órganos (sinngemäß "Orgelpfeifengebirge"). Charakteristisch sind die Mogoten (Mogotes), bis zu 400 m hohe Kegelkarstfelsen Mural de la Prehistoria  In Viñales ist das sehr bekanntes und gefürchtetes "Kunstwerk",  Mural de la Prehistoria, zu besichtigen. Den Eintritt haben wir uns erspart, die riesige Malerei ist weithin sichtbar.  Kaum  zu glauben, dass der Maler Leovigildo González Morillo ein Schüler des berühmten Mexikanes Diego Rivera war. Das grössere Erlebnis war die illegale Fahrt auf einer Kutsche zum Bild und durch Teile des Tals. Der Kutscher ohne Lizinz brachte uns allerdings nicht wieder zurück nach Viñales, als von weitem eine Polizeikontrolle zu sehen war, mussten wir aussteigen Valle de Viñales  Auf dem Land bei Viñales: Nicht immer ist die Straße in so gutem Zustand Parque Nacional de Zapata  Östlich von Havanna befindet sich die Provinz Mantanzas, die sich vom Golf von Mexiko im Norden quer über die Insel bis zu Karibikküste erstreckt. Im Norden befindet sich das Urlaubsgebiet Varadero, an der Karibik die ebenso bekannten Strände Playa Larga und Playa de Girón. Der Playa de Girón ist im Westen unter dem Namen Schweinebucht berühmt
Parque Nacional de Zapata  Das Land ist hier hauptsächlich flach und wird landwirtschaftlich genutzt. Im Süden befindet sich die Halbinsel Zapapa. Hier gibt es große Mangrovensümpfe und den Nationalpark Parque Nacional de Zapata. Das Gebiet bietet naturbelassene Flora und Fauna, und es gibt einige bedrohte Tierarten. Der Zugang ist normalerweise nur mit Führer erlaubt Kubakrokodil  Im Nationalpark lebt das endemische kubanische Rautenkrokodil (es ist tatsächlich ein Krokodil, kein Alligator). Die Art gilt als eine der agressivsten Krokodilarten. Es gibt Krokodilfarmen, in denen Exemplare der Art gezüchtet werden. Die Frage ist allerdings, ob die Zucht tatsächlich der Auswilderung dient (behaupten die Tierpfleger) oder ob die Krokodile als Delikatesse auf dem Teller landen Guamá  Im Park befindet sich ein See mit dem Namen Laguna del Tesoro. Hier ist das staatlich betriebene Hotel Guamá. Das Hotel besteht aus einfachen Hüttenappartements, es gibt ein einziges Restaurant Guamá  Das Hotel ist nur mit Boot zu erreichen
Guamá  Die Hütten sind einfach, geräumig und sauber. Einige funktionieren mehr oder weniger, andere sind verrottet und sanierungsbedürftig (WC-Spülung, Duschen, Klima). Das einzige Restaurant ist selbst für kubanische Verhältnisse schlecht, das Preis-Leistungsverhältnis dubios. Guamá  Die Natur und die paradiesische Ruhe inmitten der Natur entschädigen für alles Parque El Nicho  Nicht weit von Cienfuegos befindet sich ein kleiner Naturpark mit malerischen  Wasserfällen, El Nicho. Gehöft  Die Anfahrt von Cienfuegos führt, an einsamen Gehöften vorbei, druch landschaftlich sehr reizvolles Gebiet und durch quirlige Dörfer
Parque El Nicho  Um den Park zu betreten, ist Eintritt erforderlich, und man muss sich einem Führer anschließen, welcher ebenfalls Trinkgeld möchte Parque El Nicho  Der nicht allzulange Aufstieg führt an einem Wasserlauf entlang. Parque El Nicho  Lässt man sich etwas von der Gruppe zurückfallen, kann man eine schöne Umgebung mit subtropischer Vegetation genießen Parque El Nicho  Der Río Hanabilla ergießt sich hier über größere und kleinere Kaskaden vom Gebirge in ein Tal
Parque El Nicho  Wie in Kuba üblich gibt es einen Zwischenstopp zum Baden. Die Parkbetreiber haben es jedoch versäumt, hier eine Getränkestation zu installieren Parque El Nicho  Nach der Regenzeit führt der Wasserfall vergleichsweise viel Wasser Parque El Nicho  In  der Saison dürfte es weniger sein Parque El Nicho  Verfolgt man den Pfad noch etwas weiter (hier die steilste Stelle), gelangt man zu Los Desparramaderos
Los Desparramaderos  Die Aussicht über den Park ist beeindruckend; mit etwas Glück und einem Fernglas (oder einem Teleobjektiv) kann man ein Nest mit Geiern beobachten, im Hintergrund ist der Hanabilla-See (El Salto de Hanabilla) zu sehen, in welchen der Fluss mündet Jardín Botánico de Cienfuegos  Zwischen El Nícho und Cienfuegos befindet sich der Jardín Botánico de Cienfuegos, der botanische Garten von Cienfuegos. Der Eintritt ist für kubanische Verhältnisse unerwartet billig: 2,5 $ pro Person (eigentlich CUC). Jardín Botánico de Cienfuegos  Angeblich handelt es sich um  den ältesten botanischen Garten Amerikas, und sicherlich ist das einer der seltsamsten botanischen Gärten der Welt Jardín Botánico de Cienfuegos  Es gibt keine sorgsamen Arrangements von Pflanzen, Beschriftungen  sucht man ebenfalls vergeblich. Der Garten fühlt sich an wie Natur, ein Gartengefühl stellt sich nicht ein
Jardín Botánico de Cienfuegos  Die Königspalme symbolisiert in Kuba die Unbeugsamkeit des kubanischen Volkes Jardín Botánico de Cienfuegos  Neben  den ca. 300 Palmenarten kann man im Garten  auch diverse Bambus- und Ficus-Pflanzen aus aller Welt finden. Wer möchte, nimmt sich einen Führer. Wir haben den wilden Garten über zwei Stunden alleine erkundet und sind während dieser Zeit keiner Seele begegnet Laguna Guanaroca  Nahe Cienfuegos befindet sich die Salzwasserlagune Laguna Guanaroca. Das Naturschutzgebiet darf nur mit Führer betreten  werden, der Weg zur Lagune beinhaltet einen kurzen Spaziergang durch eine lichten, subtropischen Wald Laguna Guanaroca  Viele Bäume sind von Termiten befallen. Laut Führer dürfen diese im naturbelassenen Gebiet nicht bekämpft werden und richten den Wald zugrunde. Auf die Frage, was man dann tue, lautete die Antwort schlicht: Man pflanze neue Bäume...
Laguna Guanaroca  Die Lagune ist von Mangroven eingerahmt Laguna Guanaroca  Neben dem Spaziergang mit dem Führer beinhaltet der Eintritt eine Botsfahrt auf dem See (der Bootsfahrer möchte selbstverständlich ebenfalls reichlich Trinkgeld) Pelikan  Die Lagune ist ein Vogelparadies Flamingos  Neben Pelikanen, dem Kubatrogon (Tocoro, Kubas Nationalvogel), Kranichen und anderen Vögeln gibt es einen Kolonie Flamingos zu sehen
Auf dem Land  Nicht weit von Cienfuegos ist die kleine Stadt Trinidad. Neben dem historischen Stadtkern zeichnet sich die Stadt durch ihre Lage in hügeliger Natur- und Kulturlandschaft aus. Ausflüge in die Nahe Umgebung erfolgen mit bewährten 1 PS - Fortbewegungsmitteln. Durch Äcker und Wiesen  darf das Ziel (was sonst) ein Wasserfall sein... Guía Carlos  Die Tour mit Guía Carlos kostet pro Person 40 $ (CUC) und dauert ca. 4h. Wie in Kuba üblich kommen noch reichlich weiter Kosten hinzu (abgesehen vom Trinkgeld für den Führer). Bis heute weiß ich nicht, wie es Carlos geschafft hat, während der gesamten Tour obergrimmig zu schauen und gleichzeit super freundlich und zuvorkommend zu sein Urwald bei Trinidad  Vor dem Wasserfall heisst es absteigen und ca. 15min leichten Fußmarsch. Vorher muss "Eintritt" für den "Park" (Bach) bezahlt werden, 10 oder 20 $ (habs vergessen) pro Person Kleiner Wasserfall  Am Ende des kurzen und kurzweiligen Spaziergangs wartet der Wasserfall mit angeschlossenem Planschbecken
Bar  Sehr praktisch die beigefügte Cocktailbar Klettern  Ein Einheimischer bietet etwas Akrobatik für das planschende Publikum Springen  Darauf einen Daiquiri! Bei Trinidad  Zurück gehts wieder übers Land
Restaurant  Nicht ohne unterwegs noch einmal einzukehren: Das gar nicht mal so schlechte, bodenständige Essen gibts zum Einheitspreis von 10$ (Es gibt wahlweise Huhn, Schwein und Fisch ohne genauere Bezeichnung), das leckere (kubanische) Bier kostet 1,5$. Der Führer erfreut sich an der Pause. Zuckerrohrsaftproduktion  Es gibt noch eine Verkostung mit Zuckerrohrwasser. Wider Erwarten überaus lecker Karibik  Die Karibikküste erstreckt sich östlich von Trinidad über flaches, sumfpiges Gelände Valle de los Ingenios  Hier liegt das kubanische Weltkulturerbe Valle de los Ingenios, das Tal der Zuckermühlen
Zuckerrohrpresse  Dereinst Hauptanbaugebiet für Zuckerrohr in Kuba. Das Auspressen der Pflanzen war eine sehr mühsame Arbeit Torre de Iznaga  Hauptattraktion ist der Torre de Iznaga. Er diente der Überwachung der Sklaven des Anwesens Manaca Iznaga. Der Turm ist 45 m hoch Valle de los Ingenios  Aussicht vom Turm auf die ehemaligen Baracken der Sklaven Manaca Iznaga  Heute werden vor dem gut erhaltenen Anwesen traditionelle Textilien an Touristen verkauft
Verkäuferinnen  Kann vor der Saison auch einmal langweilig sein Station Iznaga  Es fährt ein Zug nach Irgendwo Landschaft nahe Sanki Spíritus  Sancti Spiritus haben wir auf Anraten verschiedener Touristen nicht besucht. Die Landschaft hier ist beeindruckend schön On the road  Bis kurz vor Santa Clara waren wir fast alleine auf der Straße
Cajo Santa María  Westlich von Santa Clara befindet sich die Insel Cayo Santa Maria. Die Insel ist über einen Damm mit dem Auto erreichbar. Hier gibt es fast nur Mangrovensümpfe