11.08.2012

Paris

Gemäß dem Motto Eine unbekannte Stadt erschließt sich zu Fuß, zeigen wir mit dem Bildblog einen Spaziergang durch Teile des Zentrums von Paris.

Paris übt schon lange eine große Faszination und Vorbildfunktion auf andere Teile Europas aus. Bezeichnung wie Das Paris des Ostens z. Bsp. für Burkarest legen davon Zeugnis ab.

Über den Nachbarort Versailles vervielfältigten die französischen Monarchen die Pariser Vorstellung von Ästhetik, Lebenskultur und Geschmack, heute allgemein mit dem Begriff Savoir vivre auf eine griffige Formel gebracht, in Form zahlreicher Ableger der barocken Palastanlage von Versailles über dem ganzen Kontinent.

Aber nicht nur das. Auf der Île de la Cité, dem schon in der Antike besiedelten, ältesten Teil der Stadt, entstehen aus den Reflektionen, der Sonne und den Gebäuden unter bestimmten Konstellationen ein besonderes Licht, welches die Szene in eine sanftes, pastellfarbenes Licht schmeichelt, gleich einem Gemälde des Impressionismus.

Heute prägen gleichermaßen die Bistros und Cafés und die pompösen absolutistischen  Bauwerke das Straßenbild. Und über allem der Monmartre mit der gewaltigen Basilika Sacré-Cœur und der elegante Eiffelturm. Einige hässliche Bauten, die sich aus den alten Straßen erheben sowie die Inseln moderner Glaspaläste im Häusermeer erwähnen wir nicht weiter.

Wir reisen von Stuttgart mit dem TGV an und quartieren uns nahe des Gare de l'Est ein.
Mit der Métro Paris erreichen wird das Zentrum sowie den Montmartre für ausgedehnte Spaziergänge durch Straßen und Parks von Paris, durch historischen Zentren, durch lärmende Straßen, vorbei an machtgetränkten Prunkbauten und Kirchen voller grusliger Skulpturen, durch luxuriöse Viertel, durch Gedränge an Touristenansammlungen, auf luftige Terassen und den Eiffelturm und durch dunkle, verwahrloste Gassen.

Es ist ein Abenteuer, aber keines der gefährlichen Art (außer natürlich der Gefahren, die in großen Städten grundsätzlich da sind, wie Diebstahl durch Taschendiebe und das generelle Level an Gefahr durch den Verkehr oder, in dubiosen Ecken, durch Gewalt). Es ist die für europäische Städte ungewohnte Dichte und Intensität der Eindrücke, welche die Stadt zu einem Erlebnis macht.

Stets gegenwärtig sollten die Ausdehnung der Innenstadt sein: Der Spaziergang entlang der berühmten Avenue des Champs-Élysées kann leicht zu einer mehrstündigen Aktivität werden, und so ist es an vielen Stellen.
Eiligen Zeitgenossen sei daher das ausgedehnte Leihfahrrad-System der Stadt ans Herz gelegt. Letztendlich ist das wahrscheinlich die entspanntere und weniger anstrengende Variante eines Stadtspaziergangs.

Die Bilder wurden mit einer Canon EOS 600D aufgenommen.

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