Stadt

Havanna und andere Städte
Havanna
Havanna
Havanna (spanisch la Habana, hier mit Blick auf das Kapitol) ist die Haupstadt des Inselstaates Kuba und gleichzeitig die größte Metropole der Karibik.
Skyline
Skyline
An der zentralkubanischen Atlantikküste gelegen (hier US-geprägte Hochhäuser im Stadtteil Vedado) ist Havanna Kubas bedeutendstes industrielles und touristisches Zentrum
Hotel Nacional
Hotel Nacional
Vor der Revolution war der Vorort Floridas ein Tummelplatz US-amerikanischen Jetsets, einer Mischung aus Mafiagangstern und Mitgliedern politischer und kultureller Elite. Im Bild das aus der damaligen Zeit stammende berühmte neoklassizistische Hotel Nacional.
Am Malecón
Am Malecón
Die großen Boulevards am Meeresufer heißen in Kuba Malecón (Kai). Es handelt sich meist um eine mehrspurige Straße mit einem breiten Fußweg und einer Kaimauer.
Malecón de Habana
Malecón de Habana
Besonders in der Dämmerung und am Abend ist der Malecón einer Stadt mit Menschen jeden Alters belebt, um zu flanieren, auf dem der Kaimauer zu sitzen, Musik zu hören, zu reden oder einfach den Sonnenuntergang zu genießen. Tagsüber ist es leer.
Verkehr
Verkehr
Aufgrund der Armut des Landes ist der Verkehr auch in der Hauptstadt wenig dicht und geprägt von alten, mehr oder weniger gepflegten amerikanischen Oldtimern aus den 20er bis 50er Jahren. Neuere Autos sind dann in der Regel sowjetischer Herkunft, ganz neue Fahrzeuge oft aus China.
Unterwegs mit dem Coco Taxi
Unterwegs mit dem Coco Taxi
Mit dem Coco-Taxi auf dem Melecón. Coco-Taxis gibt es vorzugsweise in Havanna, es handelt sich um speziell umgebaute Motorroller, welche hinter dem Fahrer einen Aufbau mit zwei nebeneinanderliegenden Sitzen für zwei Fahrgäste haben. Eine eiförmige, nach vorne offene gelbe Schale biete etwas Schutz vor Wetter. Coco-Taxis bilden in Havanna die teuerste Art der Fortbewegung (15 CUC für ca. 1/2 h Fahr), im Gegenzug erlebt man die Fahrt sehr intensiv.
Bici Taxi
Bici Taxi
Bici-Taxi in Havanna-Zentrum. Das Bici-Taxi (Fahrrad-Taxi) stellt eine sehr beliebte und die preiswerteste Art der Beförderung statt. Hier sehen wir ein solche vor einem Haus in Habana-Centro. Havanna Centro liegt direkt zwischen der Altstadt (Habana Vieja) und dem mondänen Vedado. Centro ist super dicht besiedelt, hier leben 40.000 Einwohner je Quadratkilometer (der Stadtteil umfasst ca. 3,5 Quadratkilometer).
Habana Centro
Habana Centro
Mancherorts vermittelt Havana Centro den Eindruck, sich in einem Kriegsgebiet zu befinden. Fidel Castro investierte verfügbare Devisen lieber in ländliche Regionen, um die Lebensmittelproduktion anzukurbeln.
Prado Paseo Martí
Prado Paseo Martí
Der Prado Paseo Martí trennt Havanna Centro von der Altstadt, Habana Vieja und ist Prachtmeile der ursprünglich La Villa de San Cristóbal de La Habana benannten Stadt. Tagsüber ist es dennoch wenig belebt und erinnert eher an eine Provinzstadt mittlerer Größe.
Parque Central
Parque Central
Der Parque Central, mehr zentral als Park, bildet den Startpunkt für die Taxi-Rundfahrten, z. Bsp. mit einem der berühmten Oldtimer-Taxis. Links auf dem Bild, in gelber Farbe, ist eines der beliebten Coco-Taxis zu sehen.
Capitol
Capitol
Der Parque Central liegt in der direkten Nachbarschaft zum Kapitol, welches nach dem berühmten amerikanischen Vorbild erbaut wurde.
Prado Paseo Martí bei Nacht
Prado Paseo Martí bei Nacht
Der Prado Paseo Martí zeigt sich nachts in prachtvollem Glanz (zumindest in der Nähe des Kapitols). Rund um den Parque Central gibt es zahlreiche weitere Gelegenheiten zu einer Rundfahrt mit dem Taxi.
Altstadt
Altstadt
Im Zentrum von Havana (damit meine ich hier das historische Zentrum, nicht den Stadtteil Habana Centro) sieht man ab und an hübsch restaurierte bunte Häuser.
Straßenleben
Straßenleben
Street life im Zentrum von Habana Vieja, der historischen Altstadt.
La Catedral de la Virgen María de la Concepción Inmaculada de La Habana
La Catedral de la Virgen María de la Concepción Inmaculada de La Habana
Manche Plätze sind hübsch für den Tourismus hergerichtet und erfreuen das Auge mit kolonialer Architektur.
Placa de la catedral
Placa de la catedral
Dennoch nagen selbst an den Touristenmagneten der Hauptstadt Wind, Salz und Verfall an der einst prächtigen Bausubstanz. Der durch das US-Embargo verursachte Mangel sowie großflächige Verteilung der vorhandenen Mittel verhindern eine gezielte und nachhaltige Sanierung.
Palacio de los Capitanes Generales Casa de gobierno
Palacio de los Capitanes Generales Casa de gobierno
Im historischen Zentrum finden sich auch alte, prachtvolle von den Spaniern errichtete Paläste.
Pause
Pause
Pferdekutschen gibt es in Kuba sehr häufig, eine schmuckes Gespann wie dieses sehen wir jedoch so gut wie nie außerhalb von Havanna.
Verkehr
Verkehr
Verkehr in Havana. Oldtimer und Coco-Taxis prägen den nicht allzu dichten Verkehr. Eine Fahrt mit dem Coco-Taxi ist ein Muss (im Gegensatz zu einer Fahrt im Oldtimer), im Jahr 2016 kostet sie ca. 15€ pro halbe Stunde. Für die Besitzer bedeutet dies ein für Kuba immenses Einkommen.
Terminal Sierra Maestra
Bekannter Anlegepunkt für Kreuzfahrtschiffe im Hafen von Havanna. Wir haben Glück, während unseres Auftenthalts befindet sich kein einziges Kreuzfahrtschiff in der Stadt. Das bedeutet, es sind mal eben ein paar tausend Touristen weniger in der Stadt.
Plaza de San Francisco de Asis
Wir stellen fest, dass die Gegend um das Terminal tatsächlich die höchste Besucherdichte aufweist. Das liegt wahrscheinlich auch daran, dass sich hier in der Nähe die Parkplätze für Busse und Autos befinden, mit denen die Tagestouristen die Stadt besuchen.
Altstadt
Die US-Sanktionen und der daraus resultierende Devisenmangel ist in der kubanischen Hauptstadt deutlich sichtbar. Die Bevölkerung muss das ertragen und setzt große Hoffnung auf eine Annäherung an den übermächtigen Nachbarn USA unter Präsident Obama.
Alltagsgesicht
Nicht weit davon, in der Altstadt, jedoch abseits der touristischen Anziehungssenken, zeigt die kubanische Metropole ein ungepflegtes, völlig verwahrlostes Alltagsgesicht. Hierhin verirrt sich kein Tourist, Bars und Café sucht man vergebens.
Iglesia Del Santo Cristo Del Buen Viaje
Egal, wie elend ein Quartier auch ist: Kleine Kirchen strahlen eine bescheidene Würde aus.
Straßencafé
In einem etwas wohlhabenderem Land gäbe es viele Ecken dieser Art, in Havanna nicht. Eine Einladung zu einem preiswerten und guten Cocktail, einem kühlen Bier oder einem heimischen Kaffee.
Biergarten
Natürlich gibt es sie, die Straßen, an denen sich Bars und Restaurants aneinanderreihen. Diese sind jedoch ausschließlich für Touristen, Einheimische können sich den Besuch hier nicht leisten.
Cementerio Cristóbal Colón
Der riesige denkmalgeschützte Friedhof Cementerio Cristóbal Colón ist einer der größten Friedhöfe Lateinamerikas und zählt heute zu den Attraktionen Havannas.
Marmor
Mausoleen, Familiengräber und Kapellen sind überweigend aus hellem Marmor gefertigt geben dem Friedhof, besonders im Sonnenlicht, sein strahlendes Erscheinungsbild.
Vedado
Der Friedhof ist die Hauptattraktion des ehedem mondänen und nun wieder aufstrebenden Stadtteils Vedado, welches zusammen mit Habana Vieja und dem verfallenden Habana Centro den Stadtkern von Havanna bildet.
Villenviertel
Vedado wird von lockerer Bebauung und seinen Villen dominiert. Der Nachbar-Stadtteil von Habana Centro hat zudem reichlich privat geführte Restaurants und etwas Nachtleben. Im Gegensatz zum verfallenen Centro bietet sich Vedado mit seinen vielen Casas Particulares (private Pensionen, oft mit Familienanschluss) als Übernachtungsstützpunkt an.
Villa
Auch wenn sich die Zeit stetig an den Bauwerken abarbeitet, sieht man einigen Gebäuden an, dass die Besitzer trotz unzureichender Mittel und mangelndem Material versuchen, die hübschen Häuser zu erhalten.
Oldtimer
Eine Stadt erfährt man zu Fuß, und so nehmen wir ins Zentrum kein Taxi, sondern laufen die wenigen Kilometer. In anderen Ländern der Karibik möglicherweise keine gute Idee, Kuba ist in dieser Hinsicht hingegen absolut sicher. Und während dieses Spaziergangs sehen wir auch diesen besonders hübschen und gut erhaltenen Oldtimer.
Staße in Vedado
Der Stadtteil ist ordentlich in Rechtecken organisiert und die Straßen sind orientierungsfreundlich durchnumeriert, mit Zahlen und Buchstaben. So kann man sich in dem großen Stadtteil nicht verlaufen. Der Spaziergang in die Altstadt dauert etwa 1-1,5h, mit dem Taxi geht es natürlich schneller.
Lebensmittelgeschäft
In Kuba gibt es zwei Währungen: Eine Währung ist für die Einheimischen (CUP), mit dieser Währung werden die subventionierten und rationierten Lebensmittel in Geschäften und Märkten wie hier bezahlt. Touristen und wohlhabende Kubaner bezahlen mit Devisen (CUC) zu hohen Preisen die Güter, die nicht unmittelbar lebensnotwendig sind.
Cojímar
Am frühen Nachmittag sind die Straßen nicht sehr belebt, auch in Havana, sobald man die touristischen Sweetspots verlassen hat. So wie hier im Vorort Cojímar, den wir per Taxi besuchen.

Das Dörfchen Cojímar ist eine Pilgerstätte zweiten Grades für Kulturbeflissene, denn hier hat der trinkende Schriftsteller Ernest Hemingway seine Spuren hinterlassen. Er verbrachte hier ein paar Jahre seines Lebens und fand in Person des Gregorio Fuentes sein Vorbild für den Fischer seines bekanntesten Romans, Der alte Mann und das Meer.

Pilgerstätten ersten Grades sind natürlich die Bar El Floridita und das Hotel La Bodeguita im Zentrum Havannas: My mojito in La Bodeguita, my daiquiri in El Floridita. Beide Orte besuchen wir wegen akuter Überfüllung nicht.

Hemingway
An der Hemingway zu Ehren aufgestellen Statue ist kurioserweise ist ein falsches Geburtsdatum angebracht.
La Terraza de Colimar
In diesem Restaurant schrieb der Schriftsteller seinen weltberühmten Roman "Der alte Mann und das Meer", das Vorbild für den Protagonisten der Novelle war der Fischer Gregorio Fuentes, der in Cojimar lebte.
Vorbereitung zum stündlichen Gedenken
Heute spucken Busse im Stundentakt kleine Touristengruppen in das ansonsten wenig besuchte Restaurant, welche dann einen blauen Cocktail trinken und die zahlreich an der Wand hängenden Photos betrachten müssen. Als Belohnung dürfen sie den Tisch bestaunen, an welchem der trinkfreudige Nobelpreisträger sein bekanntestes Werk geschrieben hat.
Bar mit Meerblick
Weitere Attraktionen gibt es in Cojímar nicht, wer aber mit ein paar Cocktails ohne Rummel abhängen möchte, ist hier an der richtigen Adresse. Die Hafenkneipen bieten im Gegenzug muffelige Bedienungen sowie Terassen im Freien mit Blick auf das Meer. Mit dem Taxi kommen wir später für ca. 10€ zurück ins Zentrum von Havanna.
Cienfuegos
Innerhalb der karibischen Jagua-Bucht (bahía de Jagua) in Zentralkuba liegt Cienfuegos, die Perle des Südens. Kennzeichen der Stadt ist ihre französische Architektur, denn die Stadt wurde nach einem verheerenden Sturm durch einen französischen Architekten wieder aufgebaut.
Straße
Cienfuegos wirkt wohlhabender als Havanna, welches zwar mit zahlreichen touristischen Attraktivitäten aufwartet, im Gegenzug jedoch immer wieder einen Grad von Verfall aufweist, welcher völlige Verarmung und Niedergang vermuten läßt. In Cienfuegos läßt sich nichts dergleichen finden, auch wenn die Bezeichnung "Perle des Südens" heutzutage eher eine wohlwollende Übertreibung darstellt.
Malecón de Cienfuegos
Wie auch Havana besitzt Cienfuegos einen Malecón, der aber mit ca. 500m bedeutend kleiner als sein hautpstädtische Pendant ist. Er liegt an einer vierspurigen Straße, der Calle 37 und ist durch seine Palmenallee auffällig gemütlicher als sein prächtiges Vorbild in Havanna.
Cienfuegos, Peripherie
Unsere Unterkunft, eine casa particular (eine privat betriebene kleine Pension mit Frühstück und optional Abendessen) liegt etwas außerhalb des Stadtzentrums. Typisch für Kuba ist die schachbrettartige Anordnung der Straßen, hier im Stadtteil Punta Gorda.
Lebensmittelstand
Überall läßt sich der französiche Charakter der Architektur erkennen, während in anderen Städten Kubas der spanische Kolonialstil vorherrscht. Häufig zu sehen: Mobile Straßenhändler, welche für die einheimische Währung CUP die knappen Lebensmittel feilbieten.
Wohnhaus
Typisches: In der Regel haben Häuser keine Glasfenster, sondern zur Verdunklung und zum Schutz vor Wind und Wetter lediglich Metalllamellen. Deren Geräuschdämmung ist vernachlässigbar, weswegen vorbeifahrende Fahrzeuge akustisch direkt über die Couch durch das Wohnzimmer zu fahren scheinen, inklusive der immensen Wolke aus wahlweise rußigen oder öligen, in allen Abgasfacetten stinkenden, verbranntem Treibstoff.
Parque José Martí
Der Parque José Martí bildet kulturelle Zentrum der Stadt.
Rathaus
Hier befinden sich neben kulturellen Einrichtungen (Theater, Kirche) auch das schmucke Rathaus. Am frühen Nachmittag herrscht so gut wie kein Verkehr.
Triumphbogen
Kubas einziger Triumphbogen ist der auffälligste Hinweis auf Frankreichs architektonischen Einfluss auf das Erscheinungsbild der Stadt.
Bici Taxi
Bici-Taxis leisten einen Großteil des Kurzstreckentranports für Einheimische und Touristen.
Villa
Südlich des Zentrum, hinter dem Melecón an der Calle 37 liegte der Stadtteil Punta Gorda. Dieser ist geprägt von alten kolonialen Villen und Palästen und einzigartig in Nord- und Zentralkuba.
Villa in Punta Gorda
Die Gebäude sind für kubanische Verhältnisse außerordentlich gut erhalten und gepflegt. Sie dienen meist als Hotel, Bar oder Clubhaus.
Fischer
Bald geht die Sonne unter an der Bucht von Cienfuegos: Drei Fischer angeln auf einer kleinen Plattform im Abendlicht.
Uferpromenade
Der Stadtteil Punta Gorda endet auf einem Kap in der Bucht von Cienfuegos. Der Weg zum Kap führt über eine sehr ursprüngliche Uferpromenade.

Mojito wie in Kuba

Die Zubereitung eines Mojitos ist nicht schwer. Um jedoch einen richtig guten Mojito zuzubereiten, ist die Beachtung einiger Kleinigkeiten von Bedeutung.


Hierzulande erhält man z. Bsp. häufig Mojitos mit nicht aufgelösten Zuckerkristallen. Um dies zu vermeiden, hilft ausgiebiges Rühren oder, was wir auch in Kuba gesehen haben, die Verwendung von Zuckersirup statt von Zuckerkristallen. Geschmacklich nicht zu unterscheiden vereinfacht Zuckersirup die Herstellung des Cocktails ungemein. Es muss nicht unbedingt Rohrzucker sein, in einen Mojito kommt aber weißer Zucker, kein brauer.
Wichtig ist die Verwendung der richtigen Minze, z. Bsp. die kubanische Hierba Buena oder eine ähnlich schmeckende Sorte.
Mojito wird idealerweise mit Soda zubereitet. Soda ist ein Mineralwasser mit hohem Natrium-Gehalt.
Statt eine Limette auszupressen, kann man auch vorausgepressen Saft verwenden. Geschmacklich wird das niemand merken. Limetten sehen allerdings im Glas schöner aus und Saft ist leicht überdosiert.
Das Eis sollte grob zerstoßen sein, aber nicht gecrushed, sonst wird der Cocktail zu schnell wässrig.
Den Unterschied zu hiesigen Mojitos machen in Kuba in vielen Bars wenige Spritzer Agostora bitter. Dies verleiht dem Cockteil erst den letzten Schliff und eine zusätzliche frische Note.
Punta Gorda (Kap)
Hier, am Kap finden wir den idealen Platz, um diesen Mojito kurz vor der Dämmerung zu genießen. Und es war nicht nur einer...
Cocktail
Auf dem Kap von Punta Gorda finden wir einen Park mit einer winzigen Bar mitten im Park. Hier erhalten wir diesen Mojito, welcher geschmacklich alles getoppt hat, was wir in Kuba hatten. Und das waren viele und gute Mojitos...
Sonnenuntergang
Der Sonnenuntergang gießt orange-goldenes Licht auf die Bucht. Ein karibischer Abschiedsgruß.
Taxi
Wir sind in Trinidad angekommen. Unser Quartier liegt ein wenig außerhalb, und unser Vermieter organisiert uns ein Taxi, welches während unseres Aufenthalts hier als Transportgelegenheit dient. Die Frau des Taxifahrers begleitet jede Fahrt und wird nicht müde, uns zu einem Salsa-Kurs zu überreden. Da wir aber nur sehr kurz hier sind, hat sie keinen Erfolg.
Trinidad
Trinidad ist die dritte spanische Gründung auf Kuba und genießt den Ruf sowohl als kubanische architektonische Perle des Kolonialsstils als auch als städtische Partymetropole (ansonsten konzentriert sich die touristische Partyszene auf Baderegionen wie z. Bsp. die Region Varadero).
In Trinidad
Ihren größten Reichtum erlangte die Stadt durch den Zuckeranbau und den damit einhergehenden Sklavenhandel. Auch Kaffee und Tabak gedeihen hier prächtig.
Straße
Mitte des 19. Jahrhunderts verarmte die Stadt, da der Zuckerhandel mit Europa durch den Anbau der Zuckerrüben in Europa einbrach.
Nächtliche Straße
Heute hat die Stadt ihre politische und wirtschaftliche Vormachtstellung an Cienfuegos verloren.
Historisches Zentrum
Trotz der mittelalterlichen Piratenüberfälle und dem Versinken in der Bedeutungslosigkeit ist der histrorische Stadtkern fast vollständig erhalten.
Zentrum
Touristen haben das koloniale Kleinod für sich entdeckt, mit all den Caffees, Bars, und Restaurants und reichlich Gelegenheit, sich bis in die späte Nacht zu amüsieren.
Sonnenuntergang
Am späten Nachmittag, wenn die Sonne sich dem Horizont über der Karibik nähert, lädt die Stadt zu einem Erlebnis der besonderen Art ein.
Malerisches Licht
Das ist die Zeit, die Kamera bereitzuhalten für einen Photospaziergang durch die Straßen rund um das Zentrum, den Plaza Major.
Kolonialstil
Für wenige Minuten schmücken sich die Straßen und Häuser mit dem warmen Licht der rasch untergehenden Sonne.
Silhoutte
Kontemplative Schönheit, die sich etwas abseits des Zentrums, wohin sich nur wenige Touristen verirren, am besten genießen läßt
Straße am Stadtrand
Außerhalb des Stadtkerns wird es schnell einfach und ärmlich. Hier ein kleines Mädchen, welches in der Abenddämmerung ein paar Tanzschritte zur Musik aus dem Radio übt. Klar, dass viele Kubaner überragende TänzerInnen sind.
Stadtrand
Im Gegensatz zu den meisten Karibikstaaten ist es in Kuba absolut sicher. Die Kubaner betrachten Touristen zwar als Geldkatze mit Beinen, aber selbst in abseitigen Gassen oder ärmlichen Straßen bei Dunkelheit kommt niemals ein Gefühl von Beklommenheit oder Gefahr auf. Hier unterscheidet sich Kuba von allen anderen Karibikstaaten (noch).
Karibik
Von einem Hügel oberhalb der Stadt blicken wir über das Zentrum nach Westen, wo soeben die Sonnen untergegangen ist. Trinidad hat uns gefallen, sicherlich lohnt es sich, hier ein paar Tage länger zu bleiben. So, mit dem kurzen Abstecher, bleibt viel zu wenig Zeit für die Strände, die Salsa-Bars und das pulsierende Karibik-Lebensgefühl dieses schönen Städtchens.
Santa Clara
Mitten in Zentralkuba liegt Santa Clara. Wir machen hier halt, da Santa Clara eine bedeutende Rolle bei der Befreiung Cubas spielte.
In Santa Clara
Die Großstadt ist heute ein wichtiges Handelszentrum Cubas und stellt einen bedeutenden Verkehrsknotenpunkt dar.
Busbahnhof
Die vergleichsweise moderne Universitätsstadt ist von urbanem Leben erfüllt und kümmert sich wenig um touristische Bedürfnisse und Belange.
Fußgängerzone
In der Stadt gibt es eine kleine Fußgängerzone mit Imbissen und (überwiegend) Devisenshops.
LKW
Meist dominiert im Zentrum dröhnende Geschäftigkeit. Die Luft ist ähnlich dreckig wie die in Havanne, überwiegend erfüllt von den blauen, brauen, schwarzen, gelben und weißen Abgasschwaden aus den gar nicht so zahlreichen Fahrzeugen.
Straße
Wir entfernen uns weiter vom Zentrum. Hier sind die Straßen weniger lebendig, wir sehen kaum Leute und schon gar keine Touristen. Auffällig ist das Fehlen von Bars und Restaurants. In der Stadt gibt es wenige Touristen, welche diese besuchen könnten, und die Einheimischen können den Besuch derselben nicht leisten. Auch im Lonly Planet finden wir nur wenige Restaurantempfehlungen, es ist mühsam, ein Abendessen zu finden. Leider bietet unsere Unterkunft keine solchen an.
Straßenleben
Das Leben abseits des Stadtzentrums gleicht zum Verwechseln dem in anderen Siedlungen und Städten in Nord- und Zentralkuba.
Stadtrand
Je weiter wir uns vom Zentrum entfernen, desto einfacher werden die Quartiere. Es gibt kaum motorisierten Verkehr und die Häuser sind kleiner und einfacher.
Kirche
Eine Kirche im kolonialen Stil fehlt natürlich auch in Santa Clara nicht.
Club
Als Universitätsstadt ist Santa Clara ein Zentrum jugendlicher Subkultur. Auch wenn es kaum Angebote für Besucher gibts, so finden wir doch hier eine kleine, graffitigeschmückte Studentenbar.
El Tren Blindado
Bedeutend ist Santa Clara für die kubanische Geschichte. Am 26. Juli überfiel ein Einsatzkommando unter der Führung von Che Guevara einen Nachschubzug der Armee. Mit den so gewonnenen Waffen eroberte der Revolutionär, der von den Kubanern häufig nur Che genannt wird, die strategisch wichtige Stadt. Danach war der Weg der Rebellen nach Havanna offen, und es gelang, den Diktator Batista zu vertreiben. Einige Waggons des Nachschubzugs können in einer Gedenkstätte bestaunt werden.
Hasta La Victoria Siempre
Das in sozialistischer Gagantomanie errichtete Monument des tragischen Meisterrevolutionärs selbst ist am anderen Ende der Stadt zu bestaunen.
26 Julio
So mein Tipp für romantische Altlinke und solche die es sein möchten: Ein Abstecher zum Wallfahrtsort kubanischen Revolutionsgefühls ist obligatorisch. Und für alle anderen schadet es nicht, eine Stadt zu fühlen, die einfach nur kubanisch ist, ohne vermeintlich authentische Salsa-Bars, ohne Restaurantmeile und Sourvenirshops und allgegenwärtiger Bettelei.