Costa Rica

Land of peace and Ökotourismus

Vieles ist erstaunlich an diesem Land in Mittelamerika. Angefangen damit, dass es kein Militär gibt. Nicht nur in Lateinamerika ist das außergewöhnlich, hier aber besonders.

Zudem besitzt Costa Rica eine stabile Demokratie, und Reisende können sich aufgrund der herrschenden Verhältnisse in den meisten Regionen recht sicher fühlen.

25% der Fläche des Landes stehen unter Naturschutz. Auch das ist in Süd- und Mittelamerika und auch sonstwo auf der Welt keine Selbstverständlichkeit. In Costa Rica wurden sogar Flächen der Landwirtschaft wieder entrissen, sodaß heute, wo dereinst Plantagen waren, sich wieder Regenwald, teilweise sogar wieder Primärwald findet.

Wir erreichen das Land in San José, der Hauptstadt. Zur Akklimatisierung bleiben wir hier einen Tag und sehen uns die Stadt an.

Die Photo-Ausrüstung besteht aus der bewährten und robusten Canon EOS 70D sowie dem immer zuverlässige Smartphone Samsung Galaxy S9+. Zusätzlich kommen ein Google Pixel 2 und eine Bridgekamera Panasonic DMC -FZ100 zum Einsatz. Letztere sollte insbesonder weit enfernte Tiere ins rechte Licht rücken.

San José San José Keine Reise wert

San José

Keine Reise wert
Das Land hat sich, neben der immer noch vorhandenen Landwirtschaft, vollkommen dem Tourismus verschrieben. Dabei ist es Costa Rica weitgehend gelungen, eine Ökotourismus-Infrastruktur fernab jeglichen pauschalen Massentourismus zu etablieren. Es gibt, soweit wir gesehen haben, keine oder kaum Tourismuszentren, welche von riesigen Hotelburgen dominiert werden. Es gibt viele kleine Hotels, und die naturnahen Tourismusaktivitäten sind zuverlässig organisiert.
Der Strand von Uvita Der Strand von Uvita Dschungel, Strand und Meer

Der Strand von Uvita

Dschungel, Strand und Meer
Dabei sind die Vorausetzungen in Costa Rica für einen interessanten Ökotourismus ideal: Es gibt zwei vom Charakter unterschiedliche Küsten (Karibik- und Pazifikküste), es gibt unterschiedliche Klimazonen mit jeweils eigener Charakteristik, unterschiedlichste geschützte Ökosysteme, intakte Wälder und riesige unberührte Strände. Beste Randbedingungen für eine Vielfalt an Pflanzen und Tieren innerhalb eines vergleichsweise kleinen Landes mit verhältnismäßig kurzen Entfernungen.
Aufgrund der Spezialisierung auf Öko- und Aktivtouristik ist Costa Rica alles andere als ein preiswertes Ziel. Die Charakterisierung Costa Ricas als Die Schweiz Mittelamerikas ist sehr zutreffend. Die Restaurant- und Hotelpreise haben nahezu heimisches Niveau, Mietwagen oder schnelle Busverbindungen reißen tiefe Löcher in die Reisekasse und auch der Zutritt zu Naturparks kann sehr kostenintensiv sein, wenn der oft obligatorische Fremdenführer dabei ist.

La Fortuna

Mantel des Regens
Nichtsdestotrotz, meistens ist das Erlebnis das Geld wert. Natürlich ist es auch möglich, preiswert durch das Land zu reisen. Isst man nur in kleinen Sodas (kleine Restaurants) oder kocht selber, bewegt sich nur mit öffentlichen Bussen, mit denen die Bevölkerung unterwegs ist, schläft nur in sehr einfachen, für Rucksacktouristen ausgelegten Unterkünften, kann man viel Geld sparen. Dies geht jedoch in der Regel mit erheblichen Einschränkungen beim Komfort einher, wenn man zum Beispiel mit Gepäck beim Umsteigen von einer Buslinie in die andere mehrere Kilometer zu Fuß zurücklegen muss (Taxis in Costa Rica sind ebenfalls nicht billig).

Rincón Nationlpark

Vulkan: Heute geschlossen
Costa Rica ist ein begehrtes Urlaubsziel. Während der Saison empfiehlt sich, gerade in Regionen mit begrenzten Kapazitäten die Übernachtungen vorab zu buchen. In der Nebensaison, besonders in der Regenzeit, ist es besser, sein nächstes Ziele kurzfristig, abhängig vom lokalen Wetter auszuwählen. Bei Regen machen manche Aktivitäten weniger Spaß.

Samara auf Nicoya

Leben am Strand
Wir bereisen das Land mittels öffentlicher Verkehrsmittel. Im Nachhinein nur die zweitbeste Entscheidung, ein Mietwagen wäre die bessere Option gewesen. Nur unerheblich teuerer als Shuttlebus und Taxi bietet ein Mietwagen doch eine erheblich höhere Flexibilität. Preiswert ist es mit öffentlichen Bussen, aber diese haben den Nachteil langer Fahrzeiten (sie halten an jeder Hausansammlung und gefühlt noch öfter) und beim Umsteigen kommt es vor, dass erhebliche Strecken zu Fuss zwischen den Haltestellen der unterschiedlichen Buslinien zurückzulegen sind).