Strand

¡Cuba libre!
Cayo Levisa
Cayo Levisa
Etwa 130 km westlich von Havanna, dem Golf von Mexiko zugewandt, liegt die kleine Insel Cayo Levisa. Die Südseite der Insel ist von einem für Kuba typischen Mangrovenwald bedeckt. Im Norden der Insel hingegen liegt ein aus feinstem Sand bestehender Strand. Er ist ca. 4 km lang und nimmt fast das gesamt nördliche Ufer der kleinen Insel ein.
Cayo Levisa
Cayo Levisa
Auf der Insel Cayo Levisa gibt es außer dem Strand und einem Hotel nichts. Über das Hotel lassen sich Tauch- und Schnorcheltouren buchen, jetzt im November, wenn das Wetter noch unberechenbar ist und noch wenige Touristen auf der Insel sind, ist das noch nicht möglich. Das Hotel Cayo Levisa gehört zur staatlichen Cubanacan-Gruppe und besteht aus einigen Holzhütten, welche rücksichtsvoll in die Natur eingelassen sind.
Cayo Levisa
Cayo Levisa
Die modernen Hütten liegen etwas vom Strand entfernt, sind dafür aber preiswerter. Zum Strand gelangt man über Holzstege, die bisweilen, obwohl noch relativ neu, schon stark verwittert sind und teilweise große Löcher bzw. lose Bretter aufweisen. Hier ist Vorsicht angeraten, um sich nicht zu verletzen.
Cayo Levisa
Cayo Levisa
Das einzige Hotel der Insel hat zwei Bereiche: Eine ursprüngliche Anlage befindet sich direkt am bzw. in der unmittelbaren Nähe des Strands. Das ist das ursprüngliche Hotel. Um mehr Touristen beherbergen zu können, wurde ein weiterer Teil der Insel gerodet und größere Hütten errichtet, etwas weiter weg vom ursprüngliche Zentrum des Hotels. Der neue Bereich liegt etwas weiter entfernt vom Strand, die Hütten sind billiger. Der neue Hotelbereich hat ein eigenes Restaurant, welches wesentlich gemütlicher als Hauptrestaurant ist. Es wird vom Hauptrestaurant beliefert und hat weniger Auswahl.
Cayo Levisa
Cayo Levisa
Das Hauptrestaurant ist relativ ungemütlich und besitzt eine sozialistische, etwas karge Anmutung. Das Personal ist freundlich, aber nicht allzu eifrig (trotz Trinkgeld). Beim Frühstück ist stets ein aufdringlicher Vogelschwarm zugegen, dessen man sich tatkräftig erwehren muss, um nicht belagert zu werden.
Cayo Levisa
Cayo Levisa
In der kurzen Abenddämmerung wimmelt es am Strand von bunten Winkerkrabben (diese haben eine überdimensionierte rechte Schere, die man hier wegen des Blatts nicht sehen kann) und sind auf dem Sand perfekt getrarnt. Man sieht sie nur, wenn man aufmerksam ihre Bewegungen bemerkt (sie laufen pfeilschnell). In den Mangroven leben die gleichen Krabben, aber mit einer dunken Färbung.
Cayo Levisa
Cayo Levisa
Besonders in der Abenddämmerung ist das Licht malerisch. Da das Hotel nicht allzusehr belegt ist und am Nachmittag die Tagestouristen die Insel wieder verlassen haben, erleben wir wunderschöne einsame Sonnenuntergänge.
Cayo Levisa
Cayo Levisa
Im Westen der Insel endet der Strand und geht in den Mangrovenwald über, welcher den größten Teil der Insel bedeckt. Es ist einsam, der Strand ist nicht gepflegt, da er nicht zur Hotelanlage gehört. Hierher ziehen sich die Besucher der Insel zurück, welche die Einsamkeit suchen.
Cayo Levisa
Cayo Levisa
Der Sonnenuntergang erfüllt alle Anforderungen an Kitsch und Farbenpracht. Aufgrund der Lage dauert der Sonnenuntergang nicht sehr lange, im Nu ist die Sonne unter dem Horizont verschwunden.
Cayo Levisa
Cayo Levisa
Während im Westen die Sonne gerade unter dem Horizont verschwindet, wird der Strand durch den Vollmond im Osten beleuchtet. Ein malerischer, besonderer Moment, wir haben Glück, diese Konstellation zu erleben, da wir nur drei Tage auf der Insel verweilen.
Cayo Levisa
Cayo Levisa
Das romantische Bild soll nicht darüber hinwegtäuschen, dass das Hotel eine teilweise ungenügend funktionierende Einrichtung ist. Obwohl die Anlage bei Weitem nicht ausgebucht war (es gibt zwischen 50 und 60 Hütten), gibt es die längste Zeit der Nacht und auch große Teile des Tages kein Wasser in der gesamten Anlage. Das in völlig unzureichenden Mengen vom Festland geliefert. Am Wochenende mit vielen Tagestouristen ist die Lage dann dramatisch, teilweise gibt es schon 4 h nach Wasserlieferung tagsüber kein Wasser mehr aus den Wasserleitungen.
Cayo Levisa
Cayo Levisa
Cayo Levisa ist eine Insel mit viel Natur. Wenn man nicht tauchen kann, wird es nach zwei Tagen sehr langweilig (das kann man allerdings mit guten und preiswerten Cocktails bekämpfen). Im November war das Wetter jedoch zu windig, sodaß keine Tauch- und Schnorchelausflüge angeboten wurden.
Strand bei Havanna
Strand bei Havanna
In Kuba gibt es jedoch nicht nur Traumstrände, wie dieser Strand bei Havanna verdeutlicht. Hier gleicht der Strand einer Müllhalde aus Plastikverpackungen und anderen Ausscheidungen der Zivilisation.
Cayo Santa Maria
Cayo Santa Maria
Während Cayo Levisa eine sehr ruhige Insel ist, auf der man außer Sonnenbaden etwas Wassersport und ansonsten sehr wenig machen kann, ist Cayo Santa María eine Region, die etwas mehr den üblichen Kuba-Klischees entspricht.
Cayo Santa Maria
Cayo Santa Maria
Der Sand ist nicht so fein wie in Cayo Levisa, der Strand ist nicht so schön, dafür gibt es hier mehr Abwechslung für den Pauschaltouristen. Kurz nach Sonnenaufgang lädt die Morgenluft zu einem Spaziergang ein.
Cayo Santa Maria
Cayo Santa Maria
Im November kann das Wetter noch frisch sein, uns hat der kalte Nordwind (20°-25°) nicht vom Baden abgehalten
Cayo Santa Maria
Cayo Santa Maria
Die Insel Cayo Santa Maria ist nicht ganz so Malle wie das Gebiet um Varadero. Die meisten Touristen hier kommen aus Kanada. Ein guter Ort, um noch ein paar Tage nach einer Rundreise abzuhängen. Die All-Inclusive Cocktails, die man sich bringen lassen oder an der Bar holen kann, sind im Gegensatz zu vielen Pauschalangeboten richtig gut, und wenn der helle Havanna Club ausgeht, gegen späten Nachmittag, kommt halt der braune, siebenjährige in den Mojito...
Cayo Santa Maria
Cayo Santa Maria
Nicht ganz unwichtig ist die Wahl des Hotels. Unser Hotel gehört der spanischen Meliá-Gruppe und bietet keinen Grund zur Klage. Im Rahmen der Möglichkeiten in Kuba ist der Qualitätsstandard hoch. Während unseres Aufenthalts (Nebensaison, geringe Auslastung) wurden einige Gäste aus einem staatlichen Nachbarhotel hierhin umquartiert, weil dieses technisch und hygienisch vollkommen verrottet war.
Puebla la Estrella
Puebla la Estrella
Die Nordküste der Insel ist Touristenregion, ein langer Sandstrand, an welchem ein Hotel neben dem anderen liegt. Für all die Touristen ist das Dorf Puebla la Estrella (Dorf Stern) gemacht. Es ist eine Kulisse, die ausschließlich zur Zerstreuung der Touristen existiert . Es gibt Sourvenirshops und Gastronomie, in der Nacht Partys und Salsa-Abende. Jetzt, gegen Ende der Vorsaison, ist es ruhig.
Cayo Santa Maria
Cayo Santa Maria
In Kuba trinkt man das Bier wie in Spanien, eiskalt. Manchmal wird es mit Eiswürfeln serviert, wenn man vergisst, sich bei der Bestellung dagegen zu wehren.
Cayo Santa Maria
In Puebla la Estrella steht ein kleiner Ausichtsturm, hier der Ausblick über die Insel gewährt, hier mit Blick auf die Nordseite der Insel.
Cayo Santa Maria
Die Hotels sind ausschließlich am Nordufer der Insel, der Rest der Insel ist von Mangroven bedeckt. Mit diesem Bild verlassen wir Kuba.