San José

Keine Reise wert
In San José, der Hauptstadt Costa Ricas, kommen wir spät am Abend auf dem Flughafen der Stadt, dem Aeropuerto Internacional Juan Santamaría, an. Wir fahren via Taxi zu unserem Hotel in San José, einem kleinen, nicht weit vom Zentrum gelegenen Boutiquehotel. Irritierenderweise hat der Taxifahrer Schwierigkeiten, das Hotel zu finden.
Ankunft in der Nacht
Ankunft in der Nacht
Als wir ankommen, ist es bereits dunkel. Hier erholen wir uns bei einem Bier von der Reise und entspannen in der Lounge bei strömendem Regen in exotischem, kolonialen Ambiente, um den nächsten Tag zu planen. Auf der Liste steht neben dem Stadtrundgang ein Ausflug zum Vulkan Irazú.
Avenida 2
Avenida 2
Über das Hotel buchen wir ein Taxi zur Bushaltestelle, von welcher ein Bus direkt zum Vulkan Irazú fährt. Leider fährt uns das Taxi zum Busbahnhof Parada de buses Los Guido anstatt zu der Haltestelle Parada de buses de Sabana Estadio. Bis wir uns orientieren und die richtige Haltestelle finden (sie ist nicht weit weg), ist es fünf nach neun am Vormittag, und wir haben den Bus um fünf Minuten verpasst. Was ist falsch mit den Taxis in der Hauptstadt?
Plaza de La Cultura
Plaza de La Cultura
Uns bleibt nun nichts anderes übrig, als die geplante Stadtbesichtigung von zwei Stunden auf den ganzen Tag auszudehnen. Wir trinken einen Kaffee und begeben uns (eher zufälig als gezielt) zum Plaza de La Cultura. Später stellt sich heraus, ein idealer Ausgangspunkt für eine Erkundung des alten Stadtzentrums.
Avenida 4
Avenida 4
Wir schlendern eine Weile mehr oder weniger aufs Geratewohl im alten San José herum. Das alte Stadtzentrum ist schachbrettartig angelegt, daher fällt die Orientierung nicht schwer. San José ist keine alte Stadt, sie entstand erst im 18. Jh. aus einem kleinen Dorf.
Calle 5
Calle 5
Es gibt einige Parks und gelegentlich schöne Häuser. Auch gibt es kaum Hochhäuser, was wahrscheinlich daran liegt, dass Costa Rica in einer vukanisch äußerst aktive Region liegt und für ein Land wie Costa Rica mag der Bau erdbebensicherer Hochhäuser teuer sein.
Calle 5
Calle 5
Zwischen den Häuser sehen wir immer wieder ebenerdige Gebäude auf, die lediglich ein Dachgeschoss aufweisen. Uns fälllt das vollkommene Fehlen der in lateinamerika sonst so verbreiteten kolokialen Architektur auf.
Brutalismo

Brutalismo

Zwei der seltenen Hochhäuser bilden eine beeindruckende Formation: Zur linken Hand die Caja Costarricense de Seguro Social (Sozialversicherungskasse Costa Ricas), zur rechten Hand der Torre Jenaro Valverde Marín (Jenaro-Valverde-Marín-Turm). Der Turm war mit 70m Höhe lange Zeit das höchste Gebäude im Land. Der Namensgeber des Turms, Jenaro Valverde Marín, war ein ehemaliger Präsident der Sozialversicherungskasse. Die Gebäudearchitektur wird dem "Brutalismo" (oder korrekter "Arquitectura brutalista", was mit "Brutalismus" oder "brutalistischer Bauweise" übersetzt werden kann) zugerechnet.

Museos del Banco Central de Costa Rica
Museos del Banco Central de Costa Rica
Am Plaza de La Cultura ist das berühmte Pre-Columbianische Goldmuseum (Museo del Oro Precolombino, gehört zu Museos del Banco Central de Costa Rica), das neben dem Nationalmuseum bedeutendste Museum des Landes. Allerdings hat das Museum geschlossen. Wegen Renovierung, noch mehrere Monate. Nungut...
Teatro Nacional
Teatro Nacional
Am Nationaltheater sehen wir einen Stadtführer, der für ein Trinkgeld offizielle Führungen veranstatet. Er versammelt gegen 14 Uhr ein überschaubares Grüppchen von acht Leuten, welche die Tour begleiten möchten. Hier treffen wir ein Pärchen, welches den Bus zum Vulkan Irazú nicht verpasst hatten. Sie erzählen von schlechtem Wetter und dass sie nichts vom Vulkan gesehen hätten. Also war unser Malheur nur halb so wild.
Colegio Superior de Señoritas
Colegio Superior de Señoritas
Wir passieren viele der Orte, an denen wir vorher auch alleine vorbeigekommen waren. Diesmal immerhin mit reichhaltigen Erläuterungen. Dadurch wird die Stadt generell zwar nicht schöner, aber es gibt doch die eine oder andere interessante Information. Auf der linken Seite des Bildes sehen wir die 1888 gegründete höhere Schule für Mädchen (Colegio Superior de Señoritas). In San José sind nur noch sehr wenige der in diesem Stil errichteten Gebäude vorhanden.
Parrocquioa Episcopal El Buen Pastor
Parrocquioa Episcopal El Buen Pastor
Wir sehen wenig hübsches oder aufregendes. Die kleine Kirche fällt hier mit dem weißen Anstrich etwas aus dem Rahmen des übrigen Erscheinungsbilds der Stadt.
Monumento a Estatua de Rafael Angel Calderón Guardia
Monumento a Estatua de Rafael Angel Calderón Guardia
Wir sehen die Statue von Rafael Angel Calderón Guardia. Während seiner Amtszeit setzte er viele Vergünstigungen für die Bevölkerung ein (z. Bsp. Sozialversicherung, Mindestlohn, Streikrecht, ...). Unterstützung fand er bei der katholischen Kirche, Teilen der Mittelschicht, den Gewerkschaften und sogar den Kommunisten. Feinde machte er sich unter Unternehmern. Insbesondere die Kaffee-Oligarchen fürchteten um Reichtum und Privilegien.
Pura Vida
Pura Vida
Pura vida hört man überall, die Phrase ist universell verwendbar: Hallo, guten Morgen, bis bald. Oder: Wie geht es dir? - Schlecht, mein Auto ist kaputt. - Pura Vida!. Oder: Wie war das Essen? - Pura Vida, ich habe nie besseren Reis gegessen. Es ist eine Phrase für jede Gelegenheit des Lebens, und sie wird so nur in Costa Rica benutzt. Pura Vida, das ist das Motto des Landes.
Eigentlich hatte Costa Rica in der Vergangenheit sehr gute Beziehungen zu Taiwan. Inzwischen ist China mächtig und reich und unterstützt Costa Rica finanziell stärker, als Taiwan das vermag. Seitdem ist China das neue Taiwan und Taiwan hat in Costa Rica nichts mehr zu vermelden.
Nuevo Barrio Chino
Nuevo Barrio Chino
Ein großes Projekt zwischen China und Costa Rica war 2012 das Projekt "Neues Chinatown". 1,4 Mio $ wollten Stadtverwaltung und chinesische Regierung in ein Chinatown investieren, eine Mall, welche sich über sechs Blocks, von der Avenida 2 bis zur Avenida 14, erstrecken sollte, zum Ruhm Chinas und der chinesischen Kultur. Bis heute jedoch gibt es nicht einmal eine Baustelle. Der chinesisch anmutende Torbogen ist alles, was an das Projekt erinnert.
Plaza De Las Artes
Plaza De Las Artes
Wir gelangen zum Plaza De Las Artes, dem Platz der Künste mit der Iglesia de la Soledad. Wir sind hier inmitten des Zentrums San Josés, und sehen Gebäude wie in einer Kleinstadt. Welcher Schelm den Atheisten John Lennon direkt vor die Kirche gesetzt hat, ist mir beim Vortrag des Stadtführers jedoch entgangen.
Iglesia de la Soledad
Iglesia de la Soledad
Die Kirche befindet sich direkt gegenüber des Platzes der Künste. Baubeginn der aus Kalk und Stein gemauerten, barock inspirierten Kirche war 1851, bis zur Fertigstellung vergingen 30 Jahre. Originell: Die neben dem Sakralbau stehende Statue der Jungfrau auf einem Flugzeugpropeller.
Wir erinnern uns an die Statue Rafael Angel Calderón Guardia im Parque De Las Garantías Sociales. Hier, am Nationalmuseum, steht die Skulptur seines Antagonisten, José Figueres Ferrer, genannt Don Pepe. Wegen der Entfernung kann man das nicht sehen, aber beide Politiker mit gegensätzlichen politischen Zielen blicken sich ins Auge und bilden ein ausgedehntes Monument.
Monumento a José Figueres Ferrer
Monumento a José Figueres Ferrer
Don Pepe versuchte, die Wirschaft und Mittelschicht des Staates zu stärken, ohne dass er dabei zum rechten Diktator wurde. Dass Costa Rica von langen Bürgerkriegen, Diktaturen und Armut weitgehend verschont blieb, schreibt man diesem Politiker zu.
Museo Nacional de Costa Rica
Museo Nacional de Costa Rica
Hier liegt der in meinen Augen beeindruckendste Platz der Stadt: Der Plaza de la Democracia y de la Abolición del Ejército, mit dem Nationalmuseum, dem Museo Nacional de Costa Rica. Dieses hatte jedoch geschlossen. Wie fast jedes Museum der Welt immer montags.
Museo Nacional de Costa Rica
Museo Nacional de Costa Rica
Nicht, dass Costa Rica komplett von Gewalt verschont geblieben ist. Hier sehen wir einen historischen Turm an einer Ecke des Nationalmuseums. Der Turm ist voller Einschusslöcher, die entweder von einem der wenigen Kriege mit benachbarten Staaten oder aus dem Bürgerkrieg 1948 stammen.
Päuschen
Päuschen
Steinbänke laden Einheimische und Touristen zu einer Pause ein.
Calle 17
Für Straßenkunst-Fans ist der Bereich um das Nationalmuseum ein Muss. Graffiti reiht sich hier über viele Meter an Graffiti. Sehr faszinierend.
Av. Central/Calle 17
Direkt vor dem Plaza de la Democracia y de la Abolición del Ejército befindet sich (links) das Jademuseum (Museo del Jade y la Cultura Precolombina). Es hat offen, wir kaufen ein Red Bull und schauen uns ein paar Pretiosen an. Der Eintritt ist kostenlos und das Museum ist sehr klein (obwohl das Gebäude, welches das Museum beherbergt, riesig ist).
Wir befinden uns nun, beginnend mit dem Nationalmonumant von Costa Rica, im Regierungsviertel der Stadt mit allerhand staatlichen Einrichtungen und Institutionen. Das Denkmal thematisiert ist die Vertreibung des US-amerikanischen Filibusters William Walker aus Nicaragua. Als Filibuster bezeichnete man damals reiche, amerikanische Privatleute, die militärische und politische Unternehmungen in Lateinamerika durchführten, um die imperialistische Politik der Vereinigten Staaten zu fördern. Ursprünglich wurden mit diesem Begriff die französischen Freibeuter in der Karibik bezeichnet.
Monumento Nacional de Costa Rica
Das Denkmal erinnert an die Nationalkampagne (Campaña Nacional) 1859/57. Die Skulptur wurde in Paris hergestellt und vom damaligen Staatspräsident Costa Ricas eingeweiht. Die Frauen repräsentieren die mittelamerikanischen Staaten, der Mann an der Spitze stellt den fliehenden Walker dar.
Castillo Azul de La Asamblea Legislativa
Das blaue Schloß beherbergt den Sitz des Präsidenten des Kongress. Den Regierungsgebäuden, die wir sehen, gehen jedlicher Pomp und jegliche Angeberei ab. Wirk zunäüchst sympatisch, was jedoch einige Einheimische nicht davon abhält, über die korrupte Legislative zu wettern.
Parque Nacional
Der Nationalpark Costa Ricas ist ein kleiner, gepflegter Park mit licht stehenden tropischen Bäumen und legt nicht weit nordöstlich des Nationalmuseums. Er ist der östlichste Punkt, den wir auf unserem Rundgang durch das alte San José erreichen.
Plaza de la Libertad Electoral
Direkt an den Nationalpark schließt der Plaza de la Libertad Electoral an. Es ist ein symbolträchtiger kleiner Platz in neoklassischer Struktur mit Statue, welcher für die Demokratie des mittelamerikanischen Landes steht.
CENAC
Zwischen Calle 15 und Calle 11a (hier befinden wir uns gerade) liegt ein Block mit verschiedenen staatlichen und kulturellen Einrichtungen, u. a. ein Kunst- und Design-Museum, zwei Theater und zwei Ministerien. Trotz der Regierungseinrichtungen ist der Ort so gut wie unbewacht.
Fahrrad
Auf den ersten Blick halte ich dieses kunstvolle Fahrrad für ein Motorrad.
Ministerio de Relaciones Exteriores y Culto
Neben dem CENAC residiert, hübsch, aber unauffällig, das Außenministerium. Ich wundere mich darüber, wie wenig es gesichert und wie klein es erscheint.
Parque España
Wir laufen durch ein Viertel, welches sich durch zahlreiche kleine Parks mit Statuen und hübschen Villen auszeichnet. Das Viertel beheimatet viele staatliche und kulturelle Einrichtungen. Hier sind wir gerade im kleinen Parque España.
Escueloa Buenaventura Corrales
Das Edificia Metálico (Metallgebäude) ist eine Mädchengrundschule, die vollkommen aus Metall errichtet ist. Die Schule war eine der ersten staatlichen Erziehungseinrichtungen des Landes. Vorbild für das komplett aus Metall errichtete Gebäude war der Eiffelturm in Paris. Die Bauteile wurden in Belgien gefertigt und von dort nach San José transportiert.
Juan Vásquez de CoronadoIm y Anaya gilt als der Eroberer Costa Ricas. Costa Rica wurde als die unwirtlichste der mittelamerikanischen spanischen Provinzen angesehen. Dabei war Juan Vázquez de Coronado y Anaya wohl nicht der Wüterich wie viele seiner spanischen Zeitgenossen. Er war von humanitären Sinn geprägt und bewies bei Verhandlungen mit einheimischen Königen großes diplomatisches Geschick.
Monumento a Juan Vásquez de Coronado
Im Parque España begegnen wir der letzten Skulptur, welche aus Meinung unseres Guides für Costa Rica erwähnenswert ist. Die Statue gedenkt des Herrn Juan Vázquez de Coronado y Anaya, seines Zeichens spanischer conquistador, welcher überwiegend in Mittelamerika tätig war.
Templo de la Música
Der Templo de la Musica liegt im Parque Morazán. Im 18. Jh. war dieser Ort für die Jugend der Mittel- und vorzugsweise Oberschicht das, was heute in Form von Tinder auf den Smartphones der jungen Leute ist. Hier war der Treffpunkt der Jugend zum Zweck des Vergnügens, und dem Vernehmen nach bildete der Ort Ausgangspunkt für so manches Stelldichein. Mitgliedern der Unterschichten war der Zutritt zum Tempel und zu dem inneren Kreis des Platzes verwehrt, ihnen blieb der äußere Bereich des heutigen Parks.
Parque España
Wir verlassen nun das Regierungsviertel. Es gefällt es uns recht gut. Die Bauwerke sind schmuck, nicht protzig und die kleinen Gärten und Parks lockern das Stadtteil angenehm auf.
Calle 5
Der Guide entlässt uns mit ein paar Tipps zum Essen und Trinken, und wir suchen noch ein paar Ecken, in denen wir noch nicht waren und sehen noch mehr vom alten San José. Kleine Läden wie diesen findet man häufig, aber generell ist die Hauptstadt nicht so bunt wie das Geschäft, das mit den typischen Marketingklischees des Landes bemalt ist.
Banco Central de Costa Rica
Die Skulpturengruppe vor der Banco Central de Costa Rica erinnert in Stil und Erscheinung start an das Figurenensemble vor dem Nationalmuseum, in welchem sich auch die Statue Don Pepes befindet.
Correos de Costa Rica
Wir gelangen auf den Boulevard Calle 2. Hierbei handelt es sich um eine kleine Fußgängerzone, welche mit recht prunkvollen alten Gebäuden gesäumt ist. Das ist zwar nicht die typische lateinamerikanische Koloniale Architektur (die gibt es in San José gar nicht), das meiste stammt aus dem 18. Jh. Hier sehen wir die Post.
Mercado Central
Einen Besuch wert ist der Mercado Central. Es handelt sich hier um eine typische, recht große Markthalle. Hier finden wir alle möglichen für Costa Rica typischen Lebensmittel sowie sehr viele Imbisse, an denen man sehr preiswert essen kann. Sollte man vielleicht nicht direkt nach der Ankunft aus Europa ausprobieren, aber nach ein paar Tagen Aufenthalt sollte sich der Magen an die lokalen Hygienestandards gewöhnt haben.
Mercado Central
Neben unzähligen Imbiss-Ständen bietet der Markt alles erdenkliche an Lebensmitteln, die in Costa Rica üblich sind. Fisch, Fleisch, Obst, Nüsse und Gemüse, was auch immer man sucht, hier wird man fündig.
Catedral Metropolitana de San José
Einen Blick wert ist noch die Catedral Metropolitana de San José. Die Kathedrale wurde 1871 nach einem Erdbeben in einer Mischung aus barockem, neoklassizistischem und griechisch-orthodoxem Stil wieder aufgebaut, nachdem die ursprüngliche Kathedrale vollkommen vom Beben zerstört worden war.
Tortillería
Wir haben inzwischen Hunger und besuchen eine Tortillería. Wir haben wohl antizyklisch Hunger, als wir kommen, sind wir fast die einzigen Gäste. Später, wenn wir gehen, wird es wesentlich voller sein. Wir finden hier ein Konzept, welches wir in Costa Rica öfter vorfinden werden. Wir bestellen am Tisch und werden bedient, wir bezahlen vor dem Gehen an einer zentralen Kasse.
Kaffee á la Costa Rica
Costa Rica ist nicht nur für seine Bananen, sondern insbesondere auch für seinen Kaffee bekannt. Serviert wird der Kaffee hier zum selber filtern. Das Resultat braucht sich hinter keinem Espresso aus Italien oder einem Kaffee aus einem teueren Automaten verstecken. Kräfig, mit vollem Geschmack und ohne Säure.
Mahlzeit!
Wir bestellen das erste typisch costa-ricanische Essen, Gallo Pinto. Reis mit Bohnen, Kochbanane, Rührei, Grillkäse und Schmand auf einer Maistorilla. Die Ticos und Ticas, wie die Leute sich in Costa Rica selbst nennen, fügen normalerweise reichlich Salsa Lizano, eine leicht süßliche Gewürzsauce, auf den Reis. Generell ist die Küche im Land eine Mischung aus Tex-Mex (Hamburger, Toasts, etc.) und typische Lateinamerikanischen Bestandteilen.

Avenida 15

Costa Rica dürfte das wohlhabenste aller mittelamerikanischen Länder sein. Hierbei sollte man immer nicht vergessen, wohlhabend ist relativ und man kann das nicht mit Mitteleuropa vergleichen. Nicht sehr weit außerhalb des Zentrums werden aus Häusern sehr schnell bescheidene Baracken. Letztendlich empfinden wir die Stadt als nicht besonders reizvoll. Ein Tag Aufenthalt ist in Ordnung, mit Ausflügen in die Umgebung kann man auch zwei Tage bleiben. Als wir die Stadt am nächsten Tag verlassen, haben wir nicht das Gefühl, etwas verpasst zu haben.