Tulum

Die Mauer an der Riviera Maya

Während Playa del Carmen eine vergleichsweise neue Stadt ist (vor 50 Jahren war hier nur ein kleines Dorf), ist Tulum (Mauer oder Festung in der Maya-Sprache) schon seit der Maya-Zeit eine bedeutende Ansiedlung.

Nach der Eroberung Yúcatans durch die Spanier mit Hilfe von Grippeviren versank Tulum in die Bedeutungslosigkeit, war aber wahrscheinlich durchgängig besiedelt.
Erst durch die Entwicklung des Tourismus kam der Stadt aufgrund der schönen Strände und der vorgelagerten Riffs eine neue Bedeutung zu. Neben Mexikanern siedeln in Tulum vergleichsweise viele Europäer.

Berühmt ist Tulum (neben seinem Strand) durch den direkt an der Küste gelegenen Mayatempel, wo auch die folgenden Bilder entstanden sind.

Transport
Transport
Wir besuchen die Ruinenstadt Tulum auf der Halbinsel Yucatán. Von Playa del Carmen sind es ca. 70km Entfernung, bequem mit dem Mietwagen. Vom Parkplatz geht ein kleines Bähnchen zum historischen Tempel. Laufen wäre auch nicht weit. Es ist jedoch etwas schwül, so beschießen wir, zunächst etwas faul zu sein.
Folklore
Folklore
Vor dem Eingang zu den Maya-Ruinen bieten Tänzer erst einmal ein folkloristisches Ritual zum besten. Da wir wissen, das gleich der Hut mit der Aufforderung, reichlich Trinkgeld (mex. propina) zu geben, schauen wir dem Spektakel nicht lange zu.
Park
Park
Wir errichten den obligatorischen Eintritt und laufen über einen gepflegten Weg durch den Dschungel zur berühmten Ruinenstadt.
Eingang
Eingang
Der Weg in die eigentliche Tempelanlage ist bescheiden und entspricht nicht ganz dem, was wir erwartet haben. Wir betreten die Anlage durch einen schmalen Mauerdurchbruch. Lieferanteneingang?
In der Stadt
In der Stadt
Es ist Vormittag, und es sind schon einige Leute da. Voll ist es jedoch nicht. Es muss einen zweiten, größeren Eingang geben (ja, gibt es). Wir beschließen, froh zu sein, dass es nicht Nachmittag in der Hauptsaison ist.
Überblick
Überblick
Die Tempelanlage ist sehr weitläufig, mit großen und gepflegten freien Flächen zwischen den alten Mayaheiligtümern.
Tempel des Windes
Tempel des Windes
Mit seiner wilden Schönheit vermag die Tempelanlage auf eine andere Art und Weise zu beeindrucken als das erhabene Teotihuacán und das museale Chichén Itzá. Wir sehen den ikonischen Tempel des Windes, das bekannteste Motiv der vorkolumbianischen Stätte.
Haus der Cenote
Haus der Cenote
Die Halbinsel Yucatán besteht zu großen Teilen aus Karstgestein. Wenn dieses durch Wasser aufgelöst wird, entstehen Höhlen und unterirdische Wasserläufe aus Süßwasser. Bricht nun die Decke über einem solchen Wasserlauf ein, nennt man das auf Yucatán Cenote. Der Ursprung des Wortes aus der Sprache der Maya bedeutet "Heiliger Quell".
Malerisch
Malerisch
Dereinst eine bedeutende Kultstätte sehen heute selbst die Ruinen an der windzerzausten Küste noch erhaben aus. Wenn man die Größe der Anlage in Betracht zieht, war Tulum dereinst eine bedeutende Maya-Ansiedlung.
Garten
Garten
Das Wetter an der Karibik ist heute nicht das beste, der Himmel ist häufig grau und es ist recht schwül. Durch die häufig starken Küstenwinde wirken die Pflanzen hier alle recht zerzaust.
Haus des Halach Uinic
Haus des Halach Uinic
Es ist ein wenig schade, daß von vielen Gebäuden nur noch Überreste da sind.
Riviera Maya
Riviera Maya
Direkt 5-10 Meter unter den Ruinen befindet sich die malerische Küste der Rivera Maya. Baden darf man an dieser Traumbucht nicht.
Castillo
Castillo
Das Castillo (Schloß) ist die größte Ruine der Anlage.
Haus der Säulen
Haus der Säulen
Das Wetter ist launisch, gerade sammeln sich, wo soeben noch stechende Sonne war, dunkle Wolken über der Küste.
Echse
Echse
Wir sehen einige prächtige Exemplare dieser Gattung in der Anlage.
Putzig
Putzig
Die für uns ungewohnt großen Tiere liegen faul in der Landschaft herum.
Boote
Boote
Nicht weit von den Tempeln liegt der Strand von Tulum. Hier kann man mit Booten die Tempel vom Meer aus betrachten.
Karibik
Karibik
Der Tempel des Windes liegt direkt auf der Klippe wenige Meter über dem Meer.
Strand
Strand
Tulum selbst ist eine kleine Touristenstadt, mit den üblichen Riviera Maya Atttributen. Die Hauptattraktion ist der riesige Strand, die Stadt bietet sowohl Party als auch beschaulichen Urlaub für überwiegend US-amerikanische Touristen.
Weite
Weite
Der Strand von Tulum ist der schönste Strand, den wir gesehen. Zu Hochsaison wahrscheinlich überfüllt, Mitte November kurz davor, sehr angenehm. Wir hätten noch kilometerweit laufen müssen bis zur eigentlichen Stadt Tulum.
Wetter
Während sich links ein Unwetter auftürmt und über der Karibik Wolkenfronten aufmarschieren, herrscht rechts bestes Wetter mit blauem Himmel und Sonnenschein mit weißen Wölkchen.
Boot
Hier liegen in großer Menge Boote für Ausflüge bereit, vor die Ruinen der alten Mayastadt oder zu Tauch- und Schnorchelriffen.
Strandstimmung
Die Strandabschnitte, die aktuell nicht zum Sonnenbaden vorgesehen sind, sind noch nicht von Tang gesäubert.
Felsküste
Mit diesem Blick auf das Castillo und den Tempel des Windes verabschieden wir uns von diesem Ort, der einen großen Eindruck hinterlässt.