Um Korfu

Mit der Segelyacht einmal im die Insel

Unsere Stationen mit Espada sind:

  • Start vom Hafen der Stadt Korfu
  • Übernachtung auf der Insel Othoni, der westlichsten der griechischen Inseln
  • Übernachtung im Hafen des Dorfs Paleokastritsa auf Korfu
  • Übernachtung im Hafen der Gemeinde Lakka auf Paxos
  • Station an der Grotte von Ypanti
  • Station in der Bucht Voutoumi auf Andipaxos
  • Übernachtung im Hafen von Gaios auf Paxos
  • Übernachtung in einer Bucht von Nisida Agios Nikolaos
  • Rückkehr in den Hafen von Korfu
Korfu Yachthafen
Korfu Yachthafen
Aufbruch: Im Yachthafen der Stadt Korfu (Κέρκυρα) liegt unser Boot im Licht der Morgensonne. Links unser Boot, die Espada. Rechts davon die Fortuna, welche die restliche Reisegruppe aufnehmen wird.
Tag auf dem Meer
Tag auf dem Meer
Der erste Tag auf dem Wasser. Die Bordroutine muss sich erst einstellen, der Großteil der Crew ist das erste Mal auf einer Segelyacht. Der Lieblingsplatz am Oberlicht des Bugs ist jedoch schnell gesetzt.
Vor Othoni
Vor Othoni
Das erste Ziel ist die Insel Othoni (Οθονοί), die westlichste der griechischen Inseln. Sie liegt etwa 20km nordwestlich vor Korfu und ca. die doppelte Entfernung südwestlich vor der albanischen Küste.
Sonnenuntergang
Sonnenuntergang
Als wir ankommen, geht die Sonne schon unter. Vom weiteren Aufenthalt auf der und um die Insel existieren leider keine Bilder mehr.
Paleokastritsa
Paleokastritsa
Der nächste Tag ist geruhsam. Von Othoni nehmen wir Kurs auf die Westküste Korfus. Am späten Nachmittag erreichen wir unser Ziel: Den Ferienort Paleokastritsa (Παλαιοκαστρίτσα).
Espada & Fortuna
Espada & Fortuna
Unsere Charteryacht, die Espada, liegt in der späten Abendsonne. Rechts daneben die kleinere Fortuna, welche den Rest unserer Reisegruppe aufgenommen hat.
Strand
Strand
Paleokastritsa erstreckt sich im Wesentlichen um fünf Buchten herum. Vier Buchten beherbergen jeweils einen Sandstrand.
Hafen
Hafen
Der Hafen nimmt die fünfte Bucht ein. Es gibt keinen Ortskern, der Ort besteht aus verstreuten, teilweise in die Vegetation integrierten Hotels und ein paar Geschäften.
Sonnenuntergang
Sonnenuntergang
Die Region um Paleokastritsa gilt als der malerischste Teil Korfus. Wir werden später vom Land aus noch einmal zurückkommen.
Küstennavigation
Küstennavigation
Am nächsten Tag wieder unterwegs. Die Skipperin sucht noch einem Navigationspunkt, um den Kurs festzulegen.
Schwimmen am Ende
Schwimmen am Ende
Der Spaß kommt nicht zu kurz. Das Boot macht bei leichtem Wind nur wenig Fahrt, da macht das Schleppen an der Leine Freude.
Lakka
Lakka
Am Abend erreichen wir die nächste Station. Wahrscheinlich handelt es sich um den Hafen des Örtchens Lakka (Λάκκα) auf der Insel Paxos (Παξοί).
Hafen von Lakka
Hafen von Lakka
Das Übernachten in einem Hafen hat einen unschlagbaren Vorteil: Statt in der Kombüse das Essen zuzubereiten kann man gemütlich in einer Taverne den Tag ausklingen lassen. Zudem erspart man sich die engen sanitären Anlagen des Schiffs.
Felsformation
Felsformation
Am nächsten Morgen segeln wir an der Ostküste der Insel entlang und bestaunen beeindruckende Klippen-Formationen.
Boot
Boot
Wir sind hier bei der Grotte von Ypanti (Σπήλαιο Υπαπαντή). Die Skipperin darf entspannen, die Crew erholt sich in wild-malerischer Umgebung.
Felsen
Felsen
Der Ort ist zugleich unwirtlich und idyllisch. Hier tummeln sich Segelyachten, Motor- und Ausflugsboote. Außerhalb der Saison bleibt die Zahl der Besucher jedoch klein.
Höhle
Höhle
Mit dem Auto oder zu Fuß sind viele dieser malerischen Orte nicht zu erreichen. Der Ort ist zugleich unwirtlich und idyllisch. Das Erlebnis, am Fuß der schroffen Felsen zu schwimmen, gibt es nur von einem Boot aus.
Klippen von Ypanti
Klippen von Ypanti
Ein Segeltörn ist speziell, man muss diese Mischung aus Langeweile, Hektik, Einsamkeit und Enge mögen. Es gibt keine Party und die Zeit vergeht, bestimmt durch den Rythmus und der Launes des Meeres.
Fortuna
Fortuna
Die Fortuna, das zweite Boot unserer Reisegruppe. Obwohl beide Boote für sich segeln, treffen wir uns immer wieder am Abend und an besonderen Orten.
Wasser
Wasser
Die letzten Badenden sind aufgelesen, Kaffee, Bier, Campari und Orangensaft sind wieder verstaut. Wir verlassen die zerklüfteten Klippen von Ypanti.
Knapp drei Stunden später erreichen wir die kleinere Insel Andipaxos (Αντίπαξος), die zusammen mit der größern Insel Paxos die Inselgurppe Paxi (Παξοί) bildet. Die Inselgrupe zählt zu den Ionischen Inseln.
Wir ankern in der Bucht von Voutoumi (Παραλία Βουτούμι). Hier gibt es einen kleinen Sandstrand, ein Restaurant, eine kleine Felklshöhle in den Uferfelsen und kristallklares Wasser. Das Restaurant besuchen wir nicht, wir haben alle Vorräte an Bord.
Bucht von Voutoumi
Die Bucht von Voutoumi (Παραλία Βουτούμι) ist eine der beiden beliebten Badebuchten der Insel Andipaxos, sie werden fast ausnahmslos von Tagestouristen angefahren. Auf der Insel selbst leben nur wenige Menschen dauerhaft und es gibt nahezu keine Gästebetten. Auch hier treffen wir die Fortuna wieder.
Gaios
Gegen Abend kommen wir in der Hafenstadt Gaios (Γάιος) auf Paxos an. An der Mole wartet schon der Skipper der Fortuna, um beim Anlegen zu helfen.
Haus im Abendlicht
Das Erscheinungsbild der Siedlung ist typisch mediterran und von Tavernen und Plätzen geprägt, jedenfalls in der Nähe des Hafens.
Sonnenuntergang
Über dem Hafen werden die Wolken von der untergehenden Sonne rötlich beleuchtet. Stimmungsvoll.
Uferpromenade
Gaios ist auf dem gesamten Törn bisher die einzige "hübsche" Siedlung. Alle anderen Häfen waren am besten mit der Beschreibung "unattraktive Ansammlung Infrastruktur" zu kennzeichnen. Für Segler sind jedoch idyllische Buchten und abgelegene Strände wichtiger als hübsche Häfen. Gaios hingegen verdient das Prädikat "schmuckes Örtchen".
Aufbruch
Wir verlassen den Ort am Vormittag des nächsten Tages. Unser nächstes und letztes Ziel vor der Rückkehr nach Korfu ist der Strand einer kleine Bucht der Insel Nisida Agios Nikolaos.
Licht
Während der Fahrt zum Festland nimmt das Wetter einen dubiosen Zustand ein, später am Nachmittag wird die Bewölkung dann aber weniger bedrohlich. Die Wetterberichte jedoch sind unheilversprechend.
Päckchen
Am frühen Nachmittag erreichen wir unser Ziel, eine kleine Bucht mit Sandstrand und vollständig ohne Infrastruktur auf der Insel Nisida Agios Nikolaos. Vor Wetter sind wir durch die vorgelagerte Insel Nisida Syvota etwas geschützt. Wir ankern zunächst und verbinden die Boote zu einem Päckchen.
Ankertauchen
Aufgrund der Wettervorhersage und um zu verhindern, dass die Boote von Wellen und Wind auf die Felsen getrieben werden, bringen wir mit dem Beiboot zwei Anker jeweils am rechten und linken Ufer der Bucht an, zwischen denen die Boote eingespannt sind.
Strand
Als alles fest und sicher ist, beginnt der entspannte Teil des Nachmittags. Dank der fortgeschrittenen Jahreszeit ist außer uns kein anderes Boot in der kleinen Bucht.
Anker
Beim Aufbruch am nächsten Morgen wird es doch noch einmal brenzlig. Gerade als die Boote voneinander gelöst sind und die Fortuna von uns abdreht, drückt eine starke Windböe in die Bucht. Die Fortuna steht schon mit dem Bug in Luv, wir liegen noch quer zum Wind und können trotz Motor das Schiff nicht mehr drehen und werden auf den Strand gedrückt. Wir liegen auf und müssen warten, bis der Wind das Boot nicht mehr auf den Strand drückt. Mit Hilfe der Fortuna gelingt es, die Yacht wieder in tiefes Wasser zu ziehen. Beschädigt ist das Boot nicht, da zum Glück keine Felsen auf dem Grund sind.
Gewitter
Das Wetter um uns herum ist wirklich schlecht. Von den achterlichen Gewittern werden wir jedoch verschont. Wir setzen nun keine Segel, sondern legen den Weg in den Heimathafen des Bootes, nach Korfu, mit dem Motor zurück.
Fähre
Unterwegs passieren und kreuzen uns mehrere der sehr schnellen Fähren. Wir halten immer respektvoll Abstand.
Korfu Yachthafen
Durch die Verzögerung bei der Abfahrt laufen wir erst am späten Nachmittag wieder in Korfu ein.
Seemannschaft
Wir machen klarschiff und geben die aufgeräumte und gereinigte Yacht der Charterfirma zurück. Eine neue Crew wartet nicht auf das Boot.

Hafen im Sonnenlicht

Ein kurzer Riss in den Wolken taucht den Hafen in ein goldenes Licht. Die Mitglieder der Crew verabschieden sich voneinander und uns bleiben noch ein zwei Tage an Land auf Korfu.