Samara auf Nicoya

Leben am Strand
Die Fahrt von La Fortuna nach Samara dauert ca. 3,5 h. Uns gelingt es nicht, eine passende Busverbindung so finden, sodass wir auf ein Taxi ausweichen. Wir haben Glück und finden einen junge Mann, der uns für den Preis einer regulären Shuttlebusverbindung zu unserem Ziel, nach Samara auf der Halbinsel Nicoya bringt. Hier wollen wir noch ein paar Tage am Strand bzw. im Swimmingpool verbringen, bevor wir nach San José fahren und von dort nach Deutschland zurückkehren werden. Die Fahrt ist kurzweilig, der Fahrer in Plauderlaune, erzählt einiges über sein Leben und fragt viel über Deutschland und Europa. Als wir in Samarara in dem gebuchten kleinen Hotel ankommen, wird es schon dunkel. Wir lassen den anstrengenden Tag mit einem Abendessen, dem Bier und Cocktails ausklingen. Billig ist das hier alles nicht, all-inclusive Hotelanlagen sind in der Region nicht üblich.
Pilsen
Pilsen
Interessanterweise heißt ein in Costa Rico sehr populäres Bier Pilsen. Es hat nichts mit dem tschechischen Pendant in Europa zu tun, ist aber ein Pils und schmeckt auch so.
Schmetterling
Schmetterling
Beim Aufstehen finden wir einen riesigen Schmetterling. Er sitzt faul an den Vorhängen und fliegt trotz der Belästigung durch uns nicht weg.
Samara
Samara
Die Halbinsel Nicoya ist an der Küste touristisch, gilt aber als ursprünglicher und weniger überlaufen als die übrigen Pazifik-Regionen und die Karibik-Küste. Zumindest um den Bereich Samara finden sich keine großen Hotelbauten oder gar abgesperrte Strände. Die Region ist geprägt von kleinen Siedlungen und es dominiert der Aktivtourismus. Surfen, Tauchen, Sport stehen im Mittelpunkt.
Samara
Samara
Der Touristenort Samara wird von kleinen Hotels und Hostels beherrscht, überall gibt es Surfschulen und Motorradverleihe. Für das leibliche Wohl sorgen kleine Sodas, Restaurants und Bars, einige wenige befinden sich auch am Strand. Abseits des Tourismus ist Samara ein typisches, von Fischfang und Handwerk geprägtes Dorf.
Schwarzer Leguan

Schwarzer Leguan

Dieser Leguan läuft uns in im Dorf Samara vor die Füße. Er ist zwar blau, dennoch handelt es sich um einen schwarzen Leguan. Das Tier kann gut klettern, wir treffen in Samara jedoch viele Leguane auf dem Boden.

Strand von Samara
Strand von Samara
Samara liegt am nördlichen Ende einer Bucht, welche den Strand vor der rauen See des Pazifik schützt. Ebbe und Flut sind hier nur mäßig ausgeprägt, der Strand ist ausladend und bietet viel Platz. Angeblich gibt es in der Bucht auch keine Haie.
Strand von Samara
Strand von Samara
Das touristische Hauptgeschehen findet direkt vor dem Örtchen Samara statt. Hier gibt es am Strand ein paar Bars und etwas sportliche Infrastruktur.
Weiter südlich, in Richtung des anderen Endes der Bucht, ist der Strand naturbelassener. Dort sind außer Fischern kaum Leute.
Strand von Samara
Strand von Samara
Während der Trockenzeit bzw. in der Hauptsaison findet man in den Strandbars sicherlich nicht mehr so leicht einen Platz, um seinen Cocktail zu schlürfen.
Papagei
Papagei
Mangels Schulter eines Piraten sitzt der Papagei auf einer Stange. Von hier lässt es sich prächtig schimpfen, in regelmäßigen Abständen heischt der Vogel laut und krächzend nach Aufmerksamkeit.
Strand von Samara
Strand von Samara
Die Bucht ist groß. Sicher nicht die schlechteste Idee, sich den Strand mit dem Pferd zu erschließen.
Strand von Samara
Strand von Samara
Touristische Infrastruktur gibt es nur in der Nähe des Badeorts Samara. Der Großteil der Bucht ist nicht bewirtschaftet.
Strand von Samara
Strand von Samara
Der Strand vor Samara besteht aus nicht ganz so feinem Sand, manchmal feinem Kiesel.
Strand
Strand
Während für manche beim Sport viel Equipment im Spiel ist, benötigen andere wenig, um sich am Strand zu vergnügen.
Surfen
Surfen
Die Pazifikküste Costa Ricas gilt als Surferparadies. Hier, am Strand von Samara, in der geschützten Bucht, sind die Wellen nicht sehr hoch. Ideal für die ersten Stehübungen der Anfänger.
Surfschule
Surfschule
An Leihmöglichkeiten für Surfbretter mangelt es nicht. Jetzt, kurz vor der Saison, fehlen allerdings noch die Touristen.
Surfschule
Surfschule
Von hinten sieht die Surfschule doch etwas weniger bunt aus als von vorne. Alles wirkt einfach und improvisiert. Das Muster wiederholt sich an vielen Orten, die wir sehen: Die Touristen werden mit Luxus verwöhnt, während die Bevölkerung einfach und ärmlich lebt.
Bucht von Samara
Bucht von Samara
Am Südende der Bucht von Samara ist es wieder etwas belebter. Hier tummeln sich jedoch keine Touristen. Diese Seite der Bucht gehört den Fischern, welche die Bevölkerung, die Restaurants und Hotels mit Fisch versorgen.
Fischer

Fischer

Am Abend sehen wir ein angekommenes Fischerboot. Der Fang verkauft sich direkt am Strand an die Köche der umliegenden Hotels und Restaurants. Dieser Fischer kehrt mit stolzer Beute von einer erfolgreichen Tour zurück.

Rabengeier
Rabengeier
Überall in Costa Rica finden wir den Rabengeier vor. Der Vogel frisst hauptsächlich Abfall und Aas und wird deswegen in seiner Rolle als Müllabfuhr der Natur geschätzt. Ich bin über die großen Füße des Geiers erstaunt.
Bucht von Samara
Bucht von Samara
Ohne Motor kann das Boot nicht in See stechen. Ich frage mich, worauf die drei Leute warten.
Braunpelikan
Überraschenderweise ist der Strand ein Paradies für Vogelbeobachtung. Der behäbig dahersegelnde Pelikan erinnert mich an eine chinesische Dschunke.
Pelikan Sturzflug
Der Pelikan ist ein geschickter Fischer. Ob seines gebogenen Halses und mit ausgebreiteten Flügeln wirkt er beim Sturzflug allerdings nicht sehr elegent.
Aztekenmöwe
Die Aztekenmöwe ist ein eleganter Flieger. Im Verhältnis zu ihrer Körpergröße besitzt sie eine außergewöhnlich große Flügelspannweite von bis zu über einen Meter.
Schnepfe
Bei diesem Vogel handelt es sich wahrscheinlich um einen Amerikanischen Regenbrachvogel, eine Unterart der Schnepfen. Der Vogel watet mit großem Geschick im Wasser.
Sandregenpfeifer
Auch diesen Amerikanischen Sandregenpfeifer sehen wir am Strand von Samara. Es ist ein Zugvogel, der nur im Winter hier in Mittelamerika wohnt. Im Sommer lebt er in Alaska und im Norden Kanadas.

Seeschwalbe

Welche Laus dieser Seeschwalbe über die Leber gelaufen ist, wissen wir nicht. Beide Tiere sehen ausgesprochen schlecht gelaunt aus. Diese Seeschwalben sind eine Gattung der Möwen.

Küstenstraße
Die Straße mit der Nummer 160 verläuft nahe der Küste der Halbinsel Nicoya durch Samara. Wir sehen den Hinweis auf den Nachbarstrand von Samara: Den Playa Carillo. Vom Ortskern 7 km entfernt, von unserem Hotel nur zwei bis drei Kilimeter. Gerade richtig für einen Spaziergang. Leider gibt es keinen Weg direkt am Strand entlang, aber der Weg über die Hauptstraße ist auch bequem und weit muss man der Straße nicht folgen.
Gästehaus
Die Gästehäuser in Samara sind meist klein und fügen sich unauffällig in die Landschaft ein.
Eisvogel
Dieser Eisvogel wohnt nahe des Playa Carillo. Er ist immer da, wenn wir hier vorbeikommen. Ich hätte mir gewünscht, der Vogel hätte sich einen hübschern Sitzplatz auserkoren.
Baum
Die Flora ist auch außerhalb der naturbelassenen Urwälder bisweilen exotisch.
Playa Carilla
Nach etwa 10 bis 15 min über die Landstraße gelangt man zum Playa Carilla. Der Strand liegt in der südlich gelegenen benachbarten Bucht. Hier gibt es viele Parkplätze, vermutlich ist dieser Strand in der Hauptsaison stark bevölkert. Heute gibt es hier nur vereinzelte Badegäste. Ich finde diesen Strand noch etwas schöner als den von Samara.
Schmuckreiher
Auch dieser Kollege hat seinen festen Standort. Heute ist er auf Nahrungssuche, oft hält er sich auch im ufernahen Gebüsch nahe des Strands auf.
Krabbe
Am Strand wimmelt es von Krabben. Wahrscheinlich handelt es sich um Reiter- oder Geisterkrabben. Wie die Winkerkrabben besitzt diese Art zwei unterschiedlich große Scheren.
Playa Carilla
Der Bucht ist kaum bebaut und erinnert von ihrem Charakter mit den 2 km langen, palmengesäumten Strand an die Karibik. Die Sonne wird bald untergehen, für einen spektakulären Sonnenuntergangt ist das Wetter jedoch zu bewölkt. Wir sind die einzigen Menschen weit und breit am Playa Carilla.
Bucht von Carilla
Die Bucht beziehen der Strand haben ihren Namen vom kleinen Touristendörfchen Puerto Carilla. Die Bucht schützt den Strand vor Wind und Wellen, was auf der einen Seite gut für einige Strandaktivitäten, aber schlecht für das Surfen ist.

Bucht von Samara

Der Aufenthalt in Samara neigt sich dem Ende zu, Zeit für einen letzten Spaziergang am Strand. Wir werden einen letzten Blick auf den Pazifik, während die kurze Dämmerung naht.