Playa del Carmen

Vamos a la playa...

Playa del Carmen ist ein Stadt an der mexikanischen Karibikküste auf der Halbinsel Yucatán, etwa in der Mitte zwischen Cancún und Tulum. Die Küstenregion Cancún, Playa del Carmen und Tulum ist Teil eines Tourismuskonzepts mit dem Titel Riviera Maya.

Laut Fremdenführer lebt die gesamte Region nur und auschließlich vom Tourismus. Auch wenn das übertrieben erscheinen mag, ist doch deutlich zu erkennen, dass der Tourismus die wichtigste Einkommensquelle in der Region (und angeblich in ganz Yúcatan) ist.

Playa del Carmen selbst ist relativ uninteressant, es gibt eine touristische Fußgängerzone mit für Touristen üblicher Ausstattung, ansonsten noch einen (allerdings recht schönen) Strand.

Playa del Carmen
Playa del Carmen
Die Stadt Playa del Carmen ist ein Touristenzentrum an der mexikanischen Karibikküste, etwa auf halber Strecke zwischen Cancún und Tulum. Die Stadt liegt direkt gegenüber der Insel Cozumel und ist der ideale Ausgangsort für diverse Exkursionen. Bereits in vorkolonialer Zeit befand sich hier eine Maya-Siedlung. Nach der spanischen Kolonialisierung war die Gegend lange unbewohnt. Bis 1960 befand sich hier lediglich ein kleines Fischerdorf.
Ortskern
Ortskern
Erst die touristische Erschließung ließ die Region wirtschaftlich aufblühen. Da die Stadt sehr jung ist und aus einem kleinen Dorf entstanden ist, gibt es weder interessante Architektur noch historische Sehenswürdigkeiten. Dementsprechend langweilig ist die Erscheinung der Stadt: Eine lange Touristenstraße mit Shopping, Hotels, Bars und Restaurants. Das ist alles.
Flaniermeile
Flaniermeile
Die Hauptstaße von Playa del Carmen. Abseits dieser Straße wird es schnell ruhig, langweilig und wenig attraktiv (außer in Richtung Strand). Die Hauptstraße immerhin stellt eine einzige lange Ladenzeile dar und ist Fußgängerzone.
Restaurant
Restaurant
Der Tourismus bildet die allesdominierende Wirtschaft des Ortes, Zahlreiche Restaurants laden ein und spielen kreativ mit mexikanischen Klischees.
Graffiti
Graffiti
Playa del Carmen wie auch die gesamte Riviera Maya ist auch eine Partyzone... Das drückt sich in dieser symbolstarken Graffiti aus.

Durch seine Lage bildet Playa del Carmen einen idealen Startpunkt für verschiedene Besichtigungstouren zu den Sehenswürdigkeiten der Region. Im Gegensatz zu Zentralmexiko mit seinem verrückten Verkehr spricht hier nichts dagegen, die Touren selbstständig mit einem Mietwagen durchzuführen.
Hier muss jeder abwägen, ob eventuell eine organisierte Busreise (Fremdenführer mit englischen Sprachkenntnissen) oder eine Tour mit dem Mietwagen die bessere Wahl ist.

Nach den Erlebnissen mit beiden Varianten halte ich die Variante Mietwagen für die deutliche attraktivere Vorgehensweise, Yúcatan zu erkunden.

Hotel
Hotel
Der Streifen zwischen Hauptstraße und Strand ist von Hotels dominiert. Wobei die Hotels von vergleichsweise zurückhaltender Erscheinung sind, was dem Konzept "Riviera Maya" entspricht.
Stadtstrand
Stadtstrand
Eine typische Uferpromenade fehlt ebenso wie hübsche koloniale Bauwerke. Dafür entschädigt ein schöner Stadtstrand. Die Region vermarktet sich unter dem Label Riviera Maya und bietet tatsächlich alles, was partyhungrige oder erholungssuchende Touristen begehren.
Sandstrand
Sandstrand
Insbesondere die Strände sind herausragend, wenn auch zeitweise sehr voll. In der Nebensaison, die etwa bis Mitte-Ende November geht, ist es gut auszuhalten. Allerdings ist auch das Wetter um diese Zeit noch nicht so stabil, wie sich das so mancher Besucher wünschen mag.
Playacar
Playacar
Im Süden grenzt das Gebiet Playacar an Playa del Carmen an. Hier befinden sich zahlreiche All Inclusive Hotels mit Privatstränden. Ein idealer Ort, um sich vom anstrengenden City-Trip im zentralmexikanischen Hochland zu erholen.
Strand
Strand
Am Morgen sind kaum Leute am Strand unterwegs. Diesen Strohbaldachin kann man am Abend für ein romantisches Diner am Strand buchen.
Riviera Maya
Riviera Maya
Die Küste ist ein einziger, von wenigen Klippen unterbrochener Sandstrand, welcher von Cancún bis Tulum und weiter reicht. Große Strandabschnitte sind jedoch private Strände und gehören zu Hoteleinrichtungen.
Privatstrand
Privatstrand
Die meisten Hotels sind für den US-amerikanischen Massentourismus ausgerichtet und bieten üblicherweise einen All-Inclusive Service. Dabei sind die Hotels zurückhaltend in den Urwald integriert, riesige Hotelburgen findet man dann eher in und um Cancún herum.
Spazierpfad
Spazierpfad
Direkt an den Hotelgrenzen beginnt der Urwald. Unser Hotel hat einen kleinen Spazierpfad auf seinem Gelände angelegt, welcher direkt durch den Dschungel um das Hotel führt.
Tümpel
Tümpel
Das Urwaldgelände um das Hotel, durch welches der Spazierpfad führt, ist naturbelassen. Die Tümpel, Pflanzen und Steine sind nicht künstlich angelegt. Was jedoch künstlich ist, sind die Anti-Moskito-Maßnahmen, die dafür sorgen, dass wir nur relativ wenig unseres Anti-Moskito-Sprays verwenden.
Caiba-Baum
Caiba-Baum
Auf dem Hotelgelände befindet sich auch ein Caiba-Baum. Der Caiba-Baum wurde von den Maya verehrt. Er symbolisiert die Unterwelt (Wurzeln), die Welt der Menschen (Stamm) und den Himmel (Krone). Er klingt beim Klopfen manchmal hohl, weswegen die drei Ebenen durch den Baum verbunden sind. In der religiösen Vorstellung der Maya geht die Seele nach dem Tod in die Unterwelt, steigt dann gereinigt in den Himmel und ist dort bereit für eine Wiedergeburt.
Äffchen
Äffchen
Manchmal, besonders am Morgen, wenn die Menschen noch schlafen, kommt der Urwald auch direkt in die Hotelanlage.
Wind
Wind
Obwohl es auch bei Bewölkung warm und angenehm bleibt, kann das Baden gefährlich sein. Die gelbe Flagge, welche Gefahr symbolisiert, beachten wir besser.
Sonnenaufgang

Sonnenaufgang

Am Ende obsiegt dann doch die Sonne und an unserem letzten Morgen erleben wir noch einen schönen Sonnenaufgang zum Abschied an der Riviera Maya, Karibik, Mexiko.